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FCS besiegt Offenbacher Kickers mit 3:1

Saarbrücken. Wenn am 3:1 (3:0)-Erfolg des Fußball-Drittligisten 1. FC Saarbrücken gegen Kickers Offenbach am Samstag überhaupt etwas zu kritisieren ist, dann lediglich die Chancenverwertung im zweiten Abschnitt. „Wir müssen froh sein, dass es am Ende beim 3:1 geblieben ist“, gestand Gästetrainer Arie van Lent. Der starke Marcel Ziemer scheiterte per Kopf am bedauernswerten OFC-Schlussmann Robert „Wulle“ Wulnikowski (58. Minute), Johannes Wurtz war zu unentschlossen (68.), Markus Fuchs zu unpräzise (82.).

Starke erste Halbzeit

Die größte Möglichkeit, für einen stark aufspielenden FCS das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, hatte aber der Ex-Offenbacher Stephan Sieger. Nach mustergültigem Zusammenspiel von Regisseur Sven Sökler und Wurtz lief der FCS-Kapitän alleine aufs Tor zu. „Ich hatte vielleicht zu lange Zeit zum Nachdenken. Ich wollte Wulle tunneln, aber er hat zugemacht“, sagte Sieger nach dem Spiel. Jeder Schuss ein Treffer – das war das Motto des ersten Durchgangs vor 6150 begeisterten Zuschauern im Ludwigsparkstadion. Der FCS zeigte eine fast beängstigende Effektivität und die seit Wochen ein wenig vermisste spielerische Leichtigkeit. Torwart Enver Marina tanzte an der rechten Strafraumgrenze einen Offenbacher aus und leitete damit den Führungstreffer ein. Sökler schickte Marius Laux über links. In dessen scharfe Hereingabe musste Ziemer nur noch den Fuß stellen – das 1:0 nach einer Viertelstunde.
Acht Minuten später war es wieder ein Geniestreich Söklers, der zum nächsten Tor führte. Aus dem Gewühl in der Mitte hatte der Ex-Darmstädter ein Auge für den auf rechts in den freien Raum gestarteten Martin Forkel. Dessen Querpass verpassten Wurtz und Wulnikowski. Aber Marius Laux stand goldrichtig und besorgte das 2:0. „Marius ist immer heiß“, lobte FCS-Trainer Luginger den Ex-Offenbacher, „er hat im Moment einfach die nötige Ruhe vor dem Tor.“

Diese Ruhe bewies Laux auch zwei Minuten vor der Pause. Tim Kruse passte in die Schnittstelle der Innenverteidigung. Laux sprintete allen davon und schob den Ball vorbei an Wulnikowski ins rechte Eck zum 3:0. „Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, es sei nichts Besonderes“, sagte Laux und blieb bescheiden: „Hauptsache sind die drei Punkte und dass wir einen Verfolger auf Distanz gehalten haben.“

Unter dem frenetischen Beifall der FCS-Fans kam in der 80. Minute Neuzugang Moustapha Salifou zu seinem ersten Einsatz in Blau-Schwarz, konnte aber keinen Beweis seiner Fähigkeiten mehr abliefern. Das 1:3 durch Markus Husterer (84.) änderte am starken Gesamteindruck des FCS am Samstag nichts mehr. „Man sagt ja schnell, der Gegner war nicht so gut“, bemühte sich Trainer Luginger um eine Einordnung, „heute muss man zugestehen, dass wir wirklich gut waren.“ Mit dieser Leistung hat sich der 1. FC Saarbrücken im Kampf um die Aufstiegsplätze eindrucksvoll zurückgemeldet.

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