A6 Kaiserslautern Richtung Metz/Saarbrücken zwischen Bruchmühlbach-Miesau und Waldmohr Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle auf dem linken Fahrstreifen, Gefahr durch Personen auf der Fahrbahn (08:48)

A6

Priorität: Dringend

13°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
13°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

FCS sieht sich nach Trainingslager in Topverfassung

Symbolfoto.

Symbolfoto.

Wenn einer eine Reise macht, dann bringt er meistens Fotos mit. Bilder von lustigen Spielen am Pool, vom Plantschen im Meer oder vom Golfplatz. Solche Fotos gibt es auch vom Trainingslager des Fußball-Regionalligisten 1. FC Saarbrücken , das in diesen Momenten wie eine Abschlussfahrt in die Türkei anmutete.

„Es liegt doch in der Natur des Menschen: Du kannst besser arbeiten, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Wir sind nach Belek gefahren, um ungestört von Wettereinflüssen das Programm durchziehen zu können, was mein Co-Trainer Rastislav Hodul und ich aufgestellt haben“, sagt FCS-Trainer Falko Götz . Dass dabei auch sogenannte Teambildungs-Maßnahmen eine wichtige Rolle spielen, ist heutzutage Standard. „Es nutzt nichts, wenn Trainer und Verein ein Ziel haben und die Mannschaft nicht mitzieht“, sagt Götz: „Ich habe genug Erfahrung im Profifußball, um das ansteuern zu können.“

Selbst langjährige Beobachter solcher Trainingsreisen wollen eine bislang selten dagewesene Balance erkannt haben zwischen harter Trainingsarbeit und dem notwendigen Ausgleich, wenn Kopf und Beine müde waren. „Wir haben hier sehr hart gearbeitet, das war unsere Aufgabe“, betont Stürmer Matthew Taylor, und Defensivspieler Jordan Steiner ergänzt: „Ich war jetzt zum zweiten Mal mit der ersten Mannschaft hier. Gerade wir jüngeren Spieler können sehr viele Eindrücke und Erfahrungen mitnehmen. Wenn man mehrere Tage auf engstem Raum zusammen ist, kann man sehr viel von den erfahrenen Spielern lernen.“

Dass einige Spieler zwischenzeitlich nicht alle Einheiten mitmachen konnten, störte den Ablauf wenig. „Sie haben dann ja nicht im Bett gelegen und Fernsehen geschaut, sondern rehabilitativ gearbeitet“, sagt Götz. Nur von Dennis Wegner gibt es schlechte Nachrichten. Der Flügelflitzer, der eigentlich im Trainingslager an die Mannschaft herangeführt werden sollte, zog sich eine Sprunggelenksverletzung zu. Rückkehr vorerst verschoben.

Doch auch ohne Wegner zeigte der FCS, wohin künftig die Reise gehen soll. „Wir haben noch 14 Spiele und müssen attackieren, wenn wir noch einen der beiden Relegationsplätze erreichen wollen“, sagt der Trainer. Acht Treffer erzielte seine Mannschaft in den beiden Testspielen gegen den montenegrinischen Tabellenführer Mladost Podgorica (5:1, zwei Tore von Solomon Okoronkwo, jeweils eins von Sven Sökler, Marius Willsch und Alexandre Mendy) und Nordost-Regionalligist Neustrelitz (3:3, Tore von Steffen Schäfer, Willsch und Steiner). Das spricht für eine verbesserte Chancenverwertung, aber auch für Leichtfertigkeit in der Defensive. „Wie wir eine Mannschaft auseinander genommen haben, die Champions-League-Qualifikation spielt, war schon beeindruckend“, urteilt Götz: „Mit den Gegentoren kann ich derzeit leben, weil die Mannschaft nach Rückstand Moral gezeigt hat.“

Zweieinhalb Wochen und drei Testspiele bleiben dem FCS noch, um wirklich bei 100 Prozent anzukommen. „Der erforderliche Fitnessstand ist da. Nun kommen Spritzigkeit und Standardsituationen“, blickt Götz voraus. „Was zählt, ist der erste Spieltag“, sagt Taylor: „Wichtig ist, dass wir in Worms auf den Punkt da sind.“ Am 29. Februar um 20.15 Uhr ist der Anstoß in die Restrunde. Die Bilder vom Trainingslager sind eingeklebt. In den Alben der Fans ist noch aber Platz für die Bilder einer Aufstiegsfeier.

fc-saarbruecken.de

 

© WhatsBroadcast
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein