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FCS spielt mit Salifou gegen Offenbach

Saarbrücken. Am 15. Februar besiegte Fußball-Drittligist 1.FC Saarbrücken die Offenbacher Kickers mit 2:0. Die Tore erzielte der mittlerweile zu Eintracht Braunschweig gewechselte Nico Zimmermann. In Erinnerung blieb vor allem der Zweikampf von Marc Lerandy und Olivier Occean. Schiedsrichter Marcel Unger schickte den Offenbacher Stürmer, der nun bei Zweitligist Greuther Fürth spielt, wegen einer angeblichen Tätlichkeit vom Feld – obwohl der nichts getan hatte. „Ich denke ab und zu noch an die Situation, wenn ich ihn im Fernsehen sehe“, sagt Lerandy. Der FCS-Innenverteidiger feierte am Freitag seinen 30. Geburtstag.

Im Februar Ersatzspieler bei den Kickers war Marius Laux, der nun das blau-schwarze Trikot trägt und als bester FCS-Torschütze schon fünf Treffer in dieser Saison erzielt hat. „Es war ein hochemotionales Spiel“, erinnert sich Laux, der sich warmmachen durfte, aber nicht eingewechselt wurde: „Torwart Robert Wulnikowski musste verletzt raus. Dann der zweifelhafte Platzverweis. Das war ein Schlag. Ich glaube, wir haben danach kein Spiel mehr gewonnen. Für Saarbrücken war es die Initialzündung für eine überragende Rückrunde.“

 Nach sechs Spielen ohne Sieg hofft man in Saarbrücken an diesem Samstag um 14 Uhr auf einen solchen Impuls, wenn Offenbach erneut im Ludwigspark-Stadion zu Gast ist. „Wir müssen uns in Erinnerung rufen, mit welchem Einsatz, Willen und Leidenschaft wir das beim letzten Mal gemacht haben“, fordert Trainer Jürgen Luginger: „Anders wird es diesmal nicht reichen.“ Lerandy sieht viele Parallelen zur Partie vor neun Monaten: „Es ist wie ein ,Déjà-vu’. Das Wetter ist gleich, der Boden ist gleich, die sportliche Situation ist irgendwie gleich. Sogar die Ansprache des Trainers ist gleich. Es geht nur über den Zweikampf, mit Schönspielerei kannst du gegen Offenbach nichts gewinnen.“

Mit Moustapha Salifou hat Luginger in dieser Woche eine Alternative für das Offensivspiel bekommen. Den Sprung in die Startformation wird der Togolese aber auf Anhieb nicht schaffen. „Er wird auf jeden Fall in den Kader kommen“, sagt Luginger über den Neuzugang, der vereinslos war. Trotz Trainingsrückstands wegen eines vereiterten Zahns wird Stürmer Marcel Ziemer dabei sein. Und auch Mittelfeldspieler Manuel Stiefler meldete sich nach einem Rippenbruch wieder einsatzbereit.

Allein um Christian Eggert muss sich Luginger Sorgen machen. Der Verteidiger drehte im Abschlusstraining nur Runden. „Ich habe einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen“, sagte Eggert, „da müssen die magischen Hände unseres Physiotherapeuten Paolo da Palma noch ganze Arbeit leisten“.

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