L269 zwischen Riegelsberg und Püttlingen Vollsperrung, Fahrbahnerneuerung, von 17.08.2018 17:00 Uhr bis 19.08.2018 20:00 Uhr (12:25)

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FCS untermauert mit seinem 3:0-Sieg seine Aufstiegsambitionen

„Spitzenreiter, Spitzenreiter“ schallte am Freitag durch das Saarbrücker Ludwigsparkstadion. Am achten Spieltag der Fußball-Regionalliga Südwest feierten 4215 Fans des 1. FC Saarbrücken ein 3:0 (1:0) über die TuS Koblenz und - wegen der späten 0:1-Niederlage der Elversberger in Kassel - den Sprung an die Tabellenspitze. „Ja, wir sind Erster, aber das will ich gar nicht so thematisieren“, sagte FCS-Trainer Fuat Kilic nach dem Abpfiff, „der Gegner hat uns am Anfang durch sein Pressing nicht gut ins Spiel kommen lassen. Aber wir wussten, dass Koblenz in der zweiten Hälfte unsere Tempo nicht mitgehen kann.“

Kilic vertraute der gleichen Startformation wie beim 2:1-Erfolg in Nöttingen, Neuzugang Daniel Döringer saß zunächst auf der Bank. Doch taktisch stellte er um, begann im 4-4-2-System mit Sven Sökler als Spielmacher. Doch aus dem Spiel tat sich zunächst wenig, die TuS hatte sogar die besseren Möglichkeiten. Samit Benamar (14. Minute) und Danko Boskovic (23.) scheiterten an FCS-Schlussmann David Hohs. Die Gastgeber brauchten eine halbe Stunde, um zum ersten Schuss aufs Gästetor zu kommen - und der saß. Die Ecke von Christian Sauter verlängerte Peter Chrappan, Dennis Wegner drückte den Ball mit dem Kopf über die Linie zum 1:0 (30.). „Es ist wunderschön, wenn man ein Tor schießt und der Mannschaft damit hilft“, sagte der Torschütze, blieb aber selbstkritisch: „Ich muss den zweiten auch noch machen, dann ist zur Pause der Deckel drauf.“ Denn keine 60 Sekunden nach der Führung spielte Sökler Wegner frei, doch diesmal ging dessen Schuss am Tor vorbei. Wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff war es wieder Wegner, der frei vor TuS-Torwart Fabrice Vollborn auftauchte, den Ball aber nicht am gut reagierenden Torhüter vorbei bekam.

Doch wer nach der mäßigen ersten nun in der zweiten Hälfte eine Leistungssteigerung der Blau-Schwarzen erhofft hatte, wurde zunächst enttäuscht. Das Spiel war zerfahren, keine der beiden Mannschaften schaffte es, Ruhe ins Spiel zu bringen. Bis zur 66. Minute. Da flankte Mounier Chaftar von der Grundlinie, Taylor verschaffte sich mit ganzem Körpereinsatz den notwendigen Raum und schoss zum 2:0 ins lange Eck. Die Vorentscheidung war gefallen, der FCS legte nach. Nach Traumpass von André Mandt erhöhte Sökler auf 3:0 (83.). Dass der FCS am Ende einige Möglichkeiten ausließ, störte nach dem Abpfiff niemanden. Die Fans sangen nur: „Der FCS ist wieder da.“
© WhatsBroadcast
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