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FDP-Saar: "Auch Schwule sollen Blut spenden dürfen!"

Saarländisches Gesundheitsministerium verteidigt  Regelung

Zwar wird jede Blutkonserve auf eine HIV- und Hepatitis-Infektion geprüft, es gibt aber eine diagnostische Lücke. „Wenn sich ein Spender innerhalb der letzten zehn Tage mit HIV infiziert hat, dann ist nicht zu 100 Prozent garantiert, dass das bei der Überprüfung festgestellt wird“, erklärt Christoph Ernwein, Sprecher des Blutspendedienstes des DRK für Rheinland-Pfalz und das Saarland. Trotz dieser Lücke sei in den letzten Jahren nie eine mit HIV oder Hepatitis infizierte Blutkonserve benutzt worden.

Ganz nachvollziehen kann Ernwein die Regelung nicht. „Wenn es immer weniger Blutkonserven gibt, sollte man schon überlegen, ob man diese Gruppe nicht freigibt“, sagt er. 38 990 Blutspenden gab es im vergangenen Jahr im Saarland beim DRK, rund 60 000 Konserven wurden von den Krankenhäusern im Land beim DRK angefordert. Die saarländischen Spender können also noch nicht einmal den Bedarf des eigenen Landes abdecken. Jede zweite Blutkonserve gehe in die Krebstherapie, sagt Ernwein.

Wirklich nachprüfen, ob ein Spender homosexuell ist, können die Spendedienste nicht. „Wir vertrauen auf die Ehrlichkeit der Menschen“, so Ernwein. Vor der Spende müssen die Freiwilligen einen Fragebogen ausfüllen und beispielsweise angeben, ob sie homosexuell sind oder schon als Sextourist unterwegs waren.

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