A620 Saarlouis Richtung Saarbrücken zwischen Saarbrücken-Westspangenbrücke und Saarbrücken-Güdingen Markierungsarbeiten auf einer Länge von 5,1 km, linker Fahrstreifen gesperrt, bis 24.06.2018 20:00 Uhr (08:48)

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Faasend: Diese Kostüme liegen im Trend

„Die Piratenkostüme kommen gut an“, betont Angelika Kämpf, Abteilungsleiterin bei Karstadt. Zu Engelchen- oder Teufelchen-Outfits werde ebenfalls gerne gegriffen. Jungen entscheiden sich hier vorwiegend für Sheriff, Polizist, Batman oder Spiderman, während bei den Mädchen auch hier die Prinzessin der Dauerbrenner ist.

Aber es gibt auch Spontan- Käufe: „Manche Kunden lassen sich gerne inspirieren, wenn sie sich bei uns umschauen“, erzählt Denise Glasen, zuständig für den Verleih beim DIFA Kostümverleih in Dillingen. Gefragt seien insbesondere Hippie-, Disco- und Piraten-Kostüme. Neu im Sortiment seien Verkleidungen als Robin Hood und Musketiere. Viel Neues gibt es auch in der Fastnachtsabteilung der Galeria Kaufhof: Neben Stewardess, Feuerwehrfrau und Schotte findet man hier auch neue, bunte Flower- Power-Kostüme. Ganz neue Outfits sind bei Karstadt nicht eingetroffen, aber „innerhalb der Themen gibt es neue Formen und Schnitte “, so Angelika Kämpf.

Zwischen 30 und 40 Euro geben Erwachsene im Schnitt für die Fastnacht bei der Galeria Kaufhof aus, für Kinder liegen die durchschnittlichen Ausgaben laut Sabine Theobald bei rund 20 Euro. Beim DIFA Kostümverleih werden ungefähr 20 bis 35 Euro hingeblättert. Ein wenig tiefer in die Tasche greifen die Kunden bei Karstadt. Hier bewegen sich die Ausgaben zwischen 50 bis 100 Euro inklusive Zubehör.

Wer es etwas ausgefallener mag, der liegt laut Denise Glasen mit einem Schlangen-Kostüm richtig. Sabine Theobald verweist indes auf „Muskeln, die man aufblasen kann“. Bei Karstadt setzt man dagegen auf Geschichte. „Wir haben wunderschöne Barock-Kostüme“, sagt Kämpf. Sie ist überzeugt – ganz gleich, für welches Outfit man sich entscheidet –, dass die Menschen einfach feiern und „Kraft und Energie schöpfen wollen“. Vor allem angesichts der politischen und wirtschaftlichen Lage. Ihrer Ansicht nach ist das Saarland dabei eine „heimliche Hochburg“.

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