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Fans feierten Finale von "Battle of the Bands" in Saarbrücken

Das Finale von Battle of the Bands war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Knapp gewann die Band „Slam Trunk“ (Foto). Foto: Becker & Bredel</p>

Das Finale von Battle of the Bands war ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Knapp gewann die Band „Slam Trunk“ (Foto). Foto: Becker & Bredel

Schlechte Verlierer sind sie nicht, das muss man ihnen zugestehen. Die Band „Asozial im Weltall “ hat soeben den zweiten Platz im „Battle of the Bands“ gewonnen. „Wir freuen uns sehr über den zweiten Platz. Wir haben drei Band-Battles hintereinander gewonnen, deswegen ist das für unser Ego ganz gut, mal Zweiter zu werden“, sagt Marius Fries, der Frontmann der Band, bei der Preisverleihung auf der Bühne.

Vorher am Abend teilten sich vier Bands eben diese Bühne. Zum einen die vier Jungs von „ Whiskey Diet“, die beiden jeweils zehnköpfigen Ensembles „Asozial im Weltall “ und „Slam Trunk“ und die Gewinnerband des letzten Band-Battles, „The Noiz“.

Für „The Noiz“ ging es dabei um nichts, sie schlossen nur den Wettbewerb mit ihrer Performance ab. Für die ersten drei ging es jedoch um 2 500 Euro für die Bandkasse sowie den Newcomer-Live-Band Award „The Amp“, einen „vergoldeten“ Miniaturverstärker mit angebrachter Plakette. Aber auch für den Zweitplatzierten gab es eine Ton- und Videoaufnahme in einem Saarbrücker Tonstudio, sowie eine Tonaufnahme für den Drittplatzierten.

Verdient sind die Preise auf jeden Fall, sind die drei Bands, die an diesem Abend im VHS-Zentrum am Schloss um den ersten Platz ringen, doch nicht ohne Grund hier. Sie haben sich aus insgesamt 20 Bands für das Finale qualifiziert. Jede der Bands hat bereits in der Vorrunde eine Show gespielt, die drei mit den meisten Jury- und Publikumspunkten, haben es hierher geschafft. Seit Sommer fanden die Vorentscheide in Saarbrücker Bars und Kneipen statt. Für das Finale wollten sie jedoch extra eine größere Veranstaltung auf die Beine stellen, um den Bands „mal eine große Bühne und ordentlich Publikum zu bieten“, sagt Dominik Kunz, Fördermitglied der Veranstaltung. Das ist ihnen gelungen, waren doch fast 300 Leute anwesend, laut Veranstalter.

Beschränkungen nach Genre oder Stil gibt es nicht beim „Battle of the Bands“, sagt David Lawrence, 1. Vorsitzender des veranstaltenden Vereins, Musikbüro Saar. „Die Bands sollen nur aus der Saar-Lor-Lux-Region kommen, da wir uns auf die Quattropole beschränken. Und sie sollen eigene Songs schreiben“, sagt er. Dabei solle deshalb so wenig wie möglich eingegrenzt werden, da das letztliche Ziel ist, die Livemusik-Kultur in der Region zu fördern und den Bands ein Netzwerk an erfahrenen Musikern, Technikern und Veranstaltern zu bieten.

Am Samstag war die Entscheidung, wer den „Amp“-Award mit nach Hause nimmt, jedenfalls sehr schwer. „Zwischen den ersten beiden Bands war es richtig haarscharf, und die Dritte war knapp dahinter“, sagt Jury-Mitglied Thomas Franzen. Die meisten Punkte von Jury und Publikum sammelte am Ende jedoch die Band „Slam Trunk“. Ihre Musikrichtung? Das ist schwer zu beschreiben, sagt der Rapper der Band, Axel Weber , der den großen 2 500 Euro-Scheck in der Hand hält. „Wir sind zehn Musiker, die alle aus einer anderen Ecke der Musik kommen.“ Rock, Jazz, Big Band, HipHop, alles sei vertreten. „Deswegen klingt auch jeder Song irgendwie anders“, sagt er. Mit dem Gewinn wollen er und seine Kollegen eine CD und ein Video aufnehmen, und sich endlich Merchandise besorgen.

Und zum Ende beweist die Gewinnerband, dass sie ebenso gut gewinnen können, wie die anderen verlieren können. „Wir hatten schon ein gutes Gefühl, der Gig war echt geil. Aber dass wir tatsächlich den ersten Platz gewinnen . . . , das lässt sich auch schwer einschätzen, die anderen Bands waren auch echt mega gut!“, sagt er.

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battleofthebands.eu/

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