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Fest des Sports: 1000 Besucher in Rilchingen-Hanweiler

Trotz großer Konkurrenz durch die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika lockte das erste Fest des Sports der Sportfreunde Richlingen-Hanweiler am vergangenen Wochenende mehr als 1000 Besucher.

Trotz großer Konkurrenz durch die Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika lockte das erste Fest des Sports der Sportfreunde Richlingen-Hanweiler am vergangenen Wochenende mehr als 1000 Besucher.

Rilchingen-Hanweiler. „Ich bin total begeistert. Badminton ist auf diesem Niveau ein wahnsinnig schneller Sport. Und beim Ringen flogen ja richtig die Fetzen“, sagte Birgit Stötzer beim ersten Fest des Sports am Wochenende in der Hanweiler Mehrzweckhalle. „Wir dürfen nicht die tollen Tänzerinnen vergessen; das war Akrobatik pur. Aber das Ringen war wirklich faszinierend“, sagte Christine Heinz.

Badminton-Asse begeistern

Die Sportfreunde Rilchingen-Hanweiler richteten am vergangenen Samstag und Sonntag zum ersten Mal das Fest des Sports aus und durften dabei mehr als 1000 Gäste an den beiden Tagen begrüßen. Samstags war die Halle knüppelvoll. Mehr als 500 Zuschauer sahen die deutschen Badminton-Asse vom Olympiastützpunkt, als sie ihre Sportart mit atemberaubenden Ballwechseln vorstellten. Danach tanzten die Mädels vom TV Brebach zu fetziger Musik Ausschnitte aus dem Programm, das sie am Wochenende bei den deutschen Meisterschaften darbieten.

Applaus begleitete die Ringer auf der Matte

Und dann kamen die Ringer. Auf der einen Seite standen die stärksten Ringer und mehrmaligen deutschen Meister des KSV Köllerbach, auf der anderen Seite stand der frisch gebackene französische Meister ASSO Saargemünd. Zehn Mal kämpften die beiden Teams in unterschiedlichen Gewichtsklassen und unterschiedlichen Kampfstilen gegeneinander. Und das Publikum ging voll mit. Lautes Staunen und großer Applaus begleitete die Ringer auf der Matte. „Ein schöne Veranstaltung. Wir wollen mit den Kämpfen Werbung für unsere Sportart machen. Ich glaube, das ist uns gelungen“, sagte Jan Fischer, der im vergangenen Jahr Dritter bei den Ringer-Europameisterschaften geworden war. Am Ende gewann Köllerbach mit 20:14, doch der Spaß stand viel mehr im Vordergrund als das Ergebnis.

Großen Spaß an den drei gezeigten Sportarten hatte auch die Misses France (Frauen über 30 Jahren) Emmanuelle Klein-Schaack. „Das ist alles viel athletischer als im Fernsehen. Badminton habe ich schon gespielt. Aber Ringen ist, glaube ich, nichts für mich“, sagte die 32-jährige Schönheit aus dem französischen Forbach, die sich unzählige Male mit Besuchern und Athleten fotografieren ließ.

Erlös kommt Naturrasenplatz zu Gute

Am Sonntag stand das Fest des Sports im Zeichen des Fußballs, dem eigentlichen Auslöser des Festes. „Wir wollen noch im August mit dem Bau unseres Naturrasenplatzes beginnen, und mit dem Fest wollen wir den ein oder anderen Euro dazu verdienen. Ich glaube, es hat sich gelohnt“, freute sich Thomas Heinz, der Vorsitzende der Sportfreunde Hanweiler, der auch sonntags wieder viele Besucher auf der Sportanlage begrüßen durfte.

Auf dem Platz standen sich neben vielen Jugendmannschaften am Nachmittag der heimische Hobbyclub FC Westfalia und die Badmintonspieler vom Olympiastützpunkt gegenüber. Nach einem 0:4-Rückstand kämpften sich die Badminton-Asse um Nationalspieler Dieter Domke (ein Tor, zwei Vorlagen) auf 4:4 heran, verloren am Ende aber unglücklich mit 4:6. „Es hat großen Spaß gemacht. Wir spielen in der Sommerpause oft Fußball, um uns fit zu halten. Glückwunsch an die Sportfreunde zu einer gelungenen Veranstaltung“, sagte Domke, dessen großes Ziel das Achtelfinale bei der Badminton-WM im August in Paris ist.

Zur gleichen Zeit machen sich auch die SF Hanweiler mit dem Bau des Rasenplatzes auf den Weg zu ihrem großen Ziel. Wenn das Bauprojekt ähnlich organisiert ist wie das erste Fest des Sportes, dann dürfte einer grünen Zukunft in Hanweiler nichts mehr im Wege stehen.

© WhatsBroadcast
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