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Feuerbestattungen im Saarland immer gefragter

„Der Kostenpunkt der Friedwaldbestattung einer Urne in der Natur hingegen liegt bei nur 2000 Euro. Und wer die Asche ausstreuen möchte, kann dies beispielsweise in Frankreich für knapp 100 Euro tun – in Deutschland ist das verboten“. Dass 2004 das „Sterbegeld“ der Krankenkassen abgeschafft wurde, habe den Trend noch verschärft, so Dykal. Ein überregionaler Konkurrenzkampf zwischen den Krematorien bestehe indes nicht, erklären Bestatter wie Krematorien übereinstimmend.

„Wenn man sich zum Beispiel für Rheinland-Pfalz oder Frankreich entscheidet, liegt das überwiegend an der großen Nähe in Grenzgebieten“, sagt Bernd Naumann, Vorsitzender des Bestatterverbandes Saarland. Beispiele hierfür sind Merzig und Mettlach, die nur einen Steinwurf weit von Luxemburg entfernt liegen. „Im Übrigen sind französische und luxemburgische Krematorien eher teurer als die deutschen“, sagt Kunzler. Diese Einschätzung teilen auch die befragten Bestatter.

Auf der anderen Seite ist die Einäscherung aber auch oft ein persönliches Anliegen. Moderne Bestattungsformen wie die Diamantbestattung, bei der die Asche des Verstorbenen zu einem kleinen Edelstein gepresst wird, erfordern die Einäscherung. Des Weiteren wird die klassische Familie, die sich üblicherweise der Grabpflege eines verstorbenen Verwandten widmet, immer seltener. Oft wohnen die Kinder und deren Familien heutzutage nicht mehr in der Nähe des Elternhauses. „Die Beisetzung zum Beispiel in einer Urnenwand ist für viele eine Möglichkeit, den Pflegeaufwand gering zu halten“, erläutert Dykal.

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