Kreisstraße, Sinnertal - Merchweler zwischen Landsweiler-Reden und Heiligenwald in beiden Richtungen Gefahr durch Pferde auf der Fahrbahn (17:43)

Priorität: Dringend

5°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
5°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Flüge 2012: Zweibrücker Flughafen weiter top

Zweibrücken. Der Flughafen 30Zweibrücken kann seine Position als wichtigster regionaler Ausgangspunkt für touristische Flüge behaupten. Die Tuifly als Hauscarrier der Tui fliegt ab Zweibrücken im Sommer 2012 wieder zahlreiche Ziele im Mittelmeerraum und auf den Kanaren an. Gegenüber dem Sommer 2011 hat sich nichts geändert, was Jan Hillrichs, Pressesprecher von Tuifly, bestätigt: „Es sind Antalya, Fuerteventura, Heraklion, Kos, Las Palmas, Palma de Mallorca, Rhodos und Teneriffa.“

Kooperation mit Tuifly wird fortgeführt

Auch Thomas Cook mit der Hauptmarke Neckermann verstärkt seine Präsenz am Flughafen Zweibrücken. Die Kooperation mit Tuifly wird fortgeführt; außerdem bietet Deutschlands zweitgrößter Veranstalter mit Hamburg Airways eine Verbindung nach Antalya an. Ferner fliegt Thomas Cook ebenfalls neu mit der Air-Via von Zweibrücken nach Bulgarien (wir berichteten; diese Verbindung nahm Air Via noch im Sommer von Ensheim aus wahr).

Damit haben sich auch die Hoffnungen von Saarbrücken nicht erfüllt, diese und andere Flüge ab Ensheim zu bekommen. Michael Tenzer, Geschäftsführer von Neckermann zur Entscheidung gegen Saarbrücken: „Wir haben das in der Vorbereitung für den Sommer intensiv diskutiert. Alle Optionen haben sich in der Realität nicht widerspiegeln können.“ Im Klartext heißt das: Der Flughafen Zweibrücken bietet das größere Potential. Für die beiden Reiseveranstalter Tui und Thomas Cook ergeben sich durch die Konzentation auf einen Flughafen erhebliche Synergieeffekte.



Längere Start- und Landebahn

Die Maschinen sind besser ausgelastet und ein Wechsel der Veranstalter und von Tuifly nach Saarbrücken steht zur Zeit nicht zur Debatte. Bereits im vergangenen Jahr hat der Chef der Tui Deutschland, Volker Böttcher festgestellt: „Man soll ja niemals nie sagen, aber es gibt keine konkrete Planung, unsere Flugposition in Zweibrücken aufzugeben.“ Diese Aussage wird nach Angaben der Tui auch durch regionale Umfragen gestützt, die auch im Saarland positive Aussagen für das benachbarte Zweibrücken ergeben. Es spielt anscheinend auch keine Rolle, dass im Vergleich zum schmucken Abfertigungsgebäude in Saarbrücken der Ex-US-Airport in Zweibrücken immer noch etwas von einem Feldflughafen hat. Dafür gibt es dort mit 3000 Meter die längere Start- und Landebahn, die es erlaubt, auch mit der großen Boeing 737-800 problemlos non-stop zu den Kanaren zu fliegen. Sowohl für die Fluggesellschaft wie für die Veranstalter ist das ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor, denn jede Zwischenlandung kostet die Unternehmen Geld.

© WhatsBroadcast
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein