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Förderprogramm will den Saarbrücker Stadtteil Malstatt voranbringen

Malstatt würde gerne Teil des Förderprogramms »Soziale Stadt« werden.

Malstatt würde gerne Teil des Förderprogramms »Soziale Stadt« werden.

Ein wahrlich dickes Brett, sozusagen mit vielen Astlöchern, wie die Vertreter der Stadtverwaltung wissen. „Ich weiß derzeit zum Beispiel noch nicht, wo das kommunale Geld herkommen soll“, gab zum Beispiel Bezirksbürgermeisterin Christa Piper gleich zu Beginn zu bedenken. Denn der Bund und die Europäische Union zahlen nur, wenn auch die Stadt ihren Anteil aufbringt. Stadtplanerin Monika Kunz, die bereits Erfahrungen mit Soziale-Stadt- Projekten der letzten Förderperiode in Brebach und Burbach gesammelt hat, weiß auch, was alles zu beachten ist: „In einem Maßnahmen- und Finanzierungsprogramm müssen zum Beispiel konkrete Angaben dazu stehen, wer wann was ausgibt.“

Widerstand gegen Wettbüros

Werner Lorscheiders Gruppe befasste sich mit den Freiräumen: „Sicherheit und Barrierefreiheit waren die Schwerpunkte zum Thema“. Einzelne Plätze wurden konkret analysiert und Ideen nicht zuletzt zur Verschönerung gesammelt – vielleicht durch die Einrichtung sogenannten Stadtteilgärten im Rahmen der neugegründeten Aktionsgruppe von „Malstatt – gemeinsam stark“ (Mags) unter dem dem Titel „Urban Gardening“.

Ein Zentrum für Malstatt

Der Vorsitzende des Stadtteilvereins, Siegfried Gress, diskutierte mit den Interessierten zu den Themen „Chancen durch Rückbau“ und ob Malstatt ein Stadtteilzentrum errichten könne: „Die Kirchengemeinden in Malstatt sehen sich wie andernorts vor der Herausforderung, nicht mehr benötigter kirchliche Gebäude sinnvoll zu nutzen. Hier waren kreative Ideen gefragt, wie diese Gebäude entweder anderweitig genutzt oder so rückgebaut werden können, damit Platz für Neues entsteht.“

Fußläufige Verbindungen und Radwege von und nach und innerhalb Malstatts zu verbessern, war das Thema der verbleibenden Gruppe um Pfarrerin Ellen Barth-Morsch. Die Gruppe nahm sich insbesondere die Situation in Lebacherund Breite Straße vor und kam zu dem Schluss, dass das bestehende Fahrverbot für Lkw durch Malstatt dringend umgesetzt werden müsste. Insbesondere die Lebacher Straße sollte mehr und mehr unattraktiv für den Durchgangsverkehr gemacht werden, damit die Anwohner mehr Wohn- und Lebensqualität haben - und vielleicht sogar ein Fest auf der Lebacher Straße feiern können.

Die Diskussion wird bei den regelmäßig stattfindenden Bürgerforen des Stadtteilvereins Mags – jeweils am zweiten Dienstag im Monat, 18 Uhr, am Malstatter Markt 3, zu denen interessierte Bürger eingeladen sind.

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