Saarland: Quierschied; L 262 aus Maybach in Richtung Bildstock, Höhe der AS Friedrichsthal-Bildstock, Maybacher Weg, Gefahr durch defekten LKW (Schwertransport), rechte Fahrbahn blockiert, Verkehrsbehinderungen, Verkehrsführung geändert (04:55)

Priorität: Dringend

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Förster fürchten um Existenz: Werden beim Saarforst neun Stellen gestrichen?

Saarbrücken. Nach den Sparplänen der Landesregierung, wonach beim Saarforst-Landesbetrieb neun Stellen gestrichen werden sollen, sehen sich die saarländischen Förster „vom Aussterben bedroht“. Es dürfe nicht sein, dass der produktive Förster vor Ort zu Gunsten des bürokratischen Überbaus zurückgedrängt werde. Urban Backes und Peter Schneider vom Bund Deutscher Forstleute (BDF) beklagten im Gespräch mit unserer Zeitung, dass die letzten 28 aktiven Förster im Lande Gefahr liefen, wegen Überalterung und Überlastung ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen zu können. Erste Arbeitsrückstände bei der Wald- und Wegepflege und der Verkehrssicherung sowie lange Wartezeiten bei der Brennholzabgabe zeichneten sich bereits ab. Von den Forst-Ingenieuren werde immer mehr verlangt – mehr Holzproduktion, mehr Naturschutz, mehr Naherholung, mehr sanfter Tourismus, mehr Bürgernähe, und dies alles mit einem satten Plus in der Forstwirtschaft. Ein ertragreicher Forstbetrieb sei aber nur denkbar, wenn die Zahl der produktiven Stellen nicht ausgedünnt werde. Der Gegenvorschlag der Interessenvertretung lautet: Schaffung eines neuen „Grünen Arbeitsmarktes Wald“ mit sicheren Arbeitsplätzen, die sich selbst finanzierten. Zusätzliche Arbeitsplätze im Forst seien eine Investition, die Einnahmen bringe. wp
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