A620 Saarbrücken Richtung Saarlouis zwischen Völklingen und Völklingen-Geislautern Nachtbaustelle auf dem rechten Fahrstreifen, bis 20.07.2018 ca. 05:30 Uhr (20:02)

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Fotos: Shopping-Night in Saarbrücken und Saarlouis

Die City Marketing GmbH, die Einzelhändler und Gastronomen der Saarbrücker Innenstadt haben diese Einkaufsnacht organisiert. „So viel ist an Wochentagen nicht los. Das war schon Wahnsinn heute“, beschrieb Agnes Kiefer vom Center-Management der Europa-Galerie das nächtliche Einkaufstreiben.

Alle Parkplätze in der Innenstadt waren voll, und auch auf dem Christkindl-Markt auf dem St. Johanner Markt und im Eispalast vorm Staatstheater stimmten sich die Menschen auf Weihnachten ein. „Es macht großen Spaß. Meine Frau ist Einkaufen, und ich laufe mit meinem Sohn Schlittschuhe. Später gehen wir noch gemeinsam über den Weihnachtsmarkt“, sagte Sebastian Kreuzberger aus Püttlingen kurz nach 20 Uhr im Eispalast.

Mit viel Ehrgeiz und Freude durchstöberten Sakina El-Sidding und Mana Schreier aus Saarbrücken die Damenabteilung im Karstadt. „Ich habe eine kleine Tochter, da ist das Einkaufen an Wochentagen kaum möglich. Einkaufen bis 24 Uhr könnte es öfters geben. Das hat was“, lobte Sakina El-Sidding. Sogar die Frisöre und Fußpfleger verlängerten ihre Öffnungszeiten. Menschen aus Koblenz, Frankfurt, München und Paris kamen nach Saarbrücken zum Einkaufen. „Wir sind zu Besuch bei Freunden hier. Wir wussten nichts von der Einkaufsnacht, aber wir sind sehr positiv überrascht. Saarbrücken hat eine tolle Innenstadt“, sagte Gerald Meier aus München.

Während viele Menschen einkauften, mussten andere arbeiten, damit das Nachtshopping ein Erfolg wird. Wie Caroline Kern, Pinar Yangin, Tamara Seis und Regina Fischer im Peek und Cloppenburg. „Wir konnten uns für das Arbeiten bis 24 Uhr freiwillig melden. Es macht großen Spaß und ist etwas ganz anderes wie das Arbeiten unter der Woche“, erzählt Tamara Seis.

Vor allem Frauen waren in den Läden. Zum Leidwesen ihrer Männer, die Geduld haben mussten. Wie Horst Bollinger und Roman Fuhrmann. „20 Hosen an, 20 Hosen aus. Und wenn wir dann zu Hause sind, wirken die Kleider doch nicht mehr so, und meine Frau ist schon wieder bereit zum Umtausch. Für uns Männer ist das schon stressig, wir rennen seit Stunden von einem Geschäft zum anderen“, klagt Horst Bollinger.

Parkplatzsuche wird Geduldsprobe

Karussell zu Mitternacht

Eine Gruppe Frauen steht abseits des Weihnachtsmarktes in der Fußgängerzone, sichtlich gut gelaunt, mit vollen Tüten in der Hand. „Wir sind Kolleginnen und freuen uns nach der Arbeit selbst noch gemütlich einkaufen zu können“, sagen Anne Hesidenz, Petra Seidel und Martina Wamsbach. Sie arbeiten für einen Discounter, der an Samstagen bis 20 Uhr geöffnet hat. Hesidenz hat ihre Tochter dabei, auf die Frage, ob das Mädchen noch nicht müde ist, lacht die Mutter und meint: „Solange der Geldbeutel voll ist, werden die Kinder nicht müde.“

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