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Franzosen bedrohen Großrosseler Polizei

Großrosseln. Alarmiert wurde die Polizei von der Wirtin des Lokals. Als die Beamten vor Ort eintrafen hatte eine der beiden Gruppen das Lokal bereits verlassen und sich auf den Heimweg nach Frankreich gemacht. Auf Wunsch der Wirtin verwiesen die Polizisten auch die zweite Gruppe - drei Männer und eine Frau aus Forbach im Alter zwischen 23 und 28 Jahren- des Lokales. Zwei Mitglieder dieser Gruppe waren leicht verletzt, ein Arzt oder Sanitäter wurde aber nicht benötigt.

Schon kurze Zeit später aber fand die Polizei die vier Personen in der Nähe der Rosselbrücke wieder, wo sie sich mit drei weiteren Männern und einer Frau aus Kleinrosseln im Alter zwischen 23 bis 25 Jahren prügelten. Wie die Polizei vermutet, dass es sich dabei um die zweite Gruppe handelte, die die Gaststätte schon vor Eintreffen der Polizei verlassen hatte. Wieder kam es zu leichten Verletzungen. Eine der beiden beteiligten Frauen erhielt einen Schlag oder Tritt in den Bauch. Nach Aussagen der Polizei soll die Frau schwanger gewesen sein, sie wurde in ein Krankenhgaus gebracht.

Der Polizei fiel es trotz der Besatzung von insgesamt drei Streifenwagen schwer, die Gruppe zu trennen. Auch nachdem die Gruppe aus Forbach auf die französische Seite der Rossel gedrängt worden war, gaben die Streithähne nicht auf. Sie telefonierten weitere Unterstützung herbei, die Gruppe wuchs auf über 10 Personenan. Daraufhin riefen die deutschen Polizisten ihre französischen Kollegen in Metz zur Hilfe, diese rückten mit drei weiteren Fahrzeugen aus Forbach an. Nun zog die Forbacher Gruppe ab und die Kleinrosseler konnten ihren Heimweg ungefährdet antreten.

Da sich die Körperverletzungen auf deutscher Seite zugetragen haben, so die Beamten, muss die Völklinger Polizei die Vorfälle strafrechtlich aufarbeiten. Die Staatsanwaltschaft und die Rechtshilfestelle der Polizei werden entscheiden, ob der Versuch unternommen wird die beteiligten Franzosen in Deutschland zu vernehmen, oder ob die Akten zur Bearbeitung an die französischen Behörden geschickt werden. red/clvn
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