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Freiwillig gestellt: Bewährungsstrafe für Ex-Bandenmitglied?

Symbolfoto.

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Von dort fuhren die Diebe zu den Einbrüchen, dort trafen sie sich anschließend und regelten die Verteilung die Beute. Bei vier dieser Taten in Wadgassen, Schwalbach- Elm, Altenkessel und Longuich soll der 35-Jährige nach Erkenntnis der Ermittler dabei gewesen sein.

Diebesgut: Schmuck und Uhren

Anfang August 2012 fuhren er und ein Kollege demnach mit dem Fahrrad nach Wadgassen und klingelten an einem Einfamilienhaus, um zu prüfen, ob jemand zu Hause ist. Als keine Reaktion kam, gingen sie hinters Haus, hebelten die Terrassentür auf und stahlen Schmuck, Uhren und kleine Elektrogeräte.

Rund eine Woche später sollen der Angeklagte und drei Mittäter in Schwalbach-Elm aktiv geworden sein. Diesmal stiegen drei Männer durch die Terrassentür in ein Haus ein, während der vierte am vereinbarten Treffpunkt mit dem Fluchtauto wartete. Wenige Tage später passierte das Ganze in Altenkessel, wo die Einbrecher über den Keller ins Haus gelangten. Kurz darauf in Longuich war dann wieder die Terrassentür die Schwachstelle an der Rückseite des Hauses. Insgesamt – so die Anklage – wurde bei den vier Einbrüchen ein Schaden von 40 000 Euro verursacht.

Internationaler Haftbefehl

Als die Sache schließlich aufflog und die Polizei die Komplizen des Angeklagten festnahm, war er wieder in Rumänien. Dort erfuhr er davon, dass er per internationalem Haftbefehl gesucht wird. Freunde meinten daraufhin, dass er sich nach Italien oder Spanien absetzen solle. Aber der 35-Jährige stellte sich freiwillig der Polizei.

Er wollte nach eigener Aussage eine Schlussstrich unter seine Zeit als Einbrecher ziehen. Wenn er dabei nun bleibt und vor dem Landgericht ein Geständnis ablegt, dann soll er zu einer Gefängnisstrafe auf Bewährung verurteilt werden. Darauf haben sich Gericht, Staatsanwalt und Verteidiger am ersten Prozesstag geeinigt. Ende des Monats soll das Verfahren weitergehen. wi

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