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Gemüsedöner soll der neue Trend in der Saarlouiser Altstadt werden

Hakan Coskun (rechts) und Mitarbeiter Ivan Nikolov bereiten im „Quicky“ den Gemüsedöner zu. Foto: Thomas Seeber

Hakan Coskun (rechts) und Mitarbeiter Ivan Nikolov bereiten im „Quicky“ den Gemüsedöner zu. Foto: Thomas Seeber

Sollte sich jemals ein Chronist die Arbeit machen, über den kulinarischen Siegeszug von Döner Kebab in Deutschland zu schreiben, wird Saarlouis dort vermutlich auch eine Rolle spielen. Wenn auch nur eine kleine. Seit 1970 drehen sich Dönerspieße in Deutschland. Zunächst in Berlin, mittlerweile längst in jedem noch so kleinen Ort. Allzu viel hat sich an der Rezeptur des türkischen Fast-Food-Hits im Laufe der Jahre nicht verändert. Mal gibt's Hühnchenfleisch, mal Lamm, mal Schwein, mal die vegetarische Variante – je nach Gusto das Ganze „mit scharf“.
 

Von Berlin an die Saar

Aber jetzt gibt es einen neuen Trend, was die befüllten Fladenbrote angeht. Gemüsedöner heißt der, kommt ursprünglich aus Berlin, und hat es endlich auch an die Saar geschafft. Und zwar in die Saarlouiser Altstadt. Dort erhältlich, Chronisten, aufgepasst: „Der erste Gemüsedöner im Saarland“. Zumindest steht es so in großen Lettern am Schaufenster vom „Quicky“, dem Laden von Hakan Coskun und seinem Cousin Umit Küpeli.

Ein Gemüsedöner sei nicht zu verwechseln mit einem vegetarischen Döner, sagt Coskun. „Das Besondere ist, wie der Name schon sagt, das frische Gemüse, das zuerst frittiert und dann mit einigen Zutaten angereichert wird“, erklärt er. Coskun und sein Cousin, beide 27 und beide aus Saarlouis , glauben fest an den Erfolg ihres Ladens, „weil es was anderes ist und einfach gut schmeckt“. Geschnittene Kartoffel-, Zucchini-, Aubergine-, Karotten- und Paprikastücke gibt Coskun in die Fritteuse und bestreicht anschließend die Brottasche auf der einen Seite mit Chili- auf der anderen mit einer „leichten“ Knoblauchsauce.
 

Sauce mit geheimer Rezeptur

„Die Zubereitung dauert zwar etwas länger als bei einem normalen Döner, aber das nehmen die Kunden gerne in Kauf“, sagt der gelernte Hotelfachmann und füllt einen Mix aus Tomaten, Gurken und Minze ins Brot. Dann kommt das Gemüse hinzu, etwas Salz, ein Spritzer Zitrone, „eine Sauce mit Geheimrezept“, geriebener Schafskäse und noch mal Gemüse. „So schmeckt er mir am besten“, sagt Coskun. Wer möchte, könne aber noch Hühnerfleisch dazubekommen oder die Halloumi-Variante wählen – mit Ziegenkäse. Vor gut einer Woche hat der Imbiss in der Silberherzstraße eröffnet. „Bislang hat's jedem geschmeckt“, sagt Coskun.
© WhatsBroadcast
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