A1 Trier Richtung Saarbrücken zwischen Quierschied und Saarbrücken-Burbach Richtungsfahrbahn gesperrt, bis 17.12.2018 05:00 Uhr Auffahrten der AS Quierschied, AS Holz , AS Riegelsberg, AS Neuhaus und AS v.d. Heydt in FR SB gesperrt. Die Ausfahrten in der Gegenrichtung sind allesamt befahrbar. Die Ausfahrten in der Gegenrichtung sind allesamt befahrbar. (14.12.2018, 06:16)

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Gleich vier Trainerwechsel beim FC Homburg

Homburg. Der FC Homburg macht Ernst mit der Umsetzung eines neuen Jugendkonzeptes. Um das vorzustellen, hat der Club für morgen um 15 Uhr eine Pressekonferenz im Vip-Raum des Waldstadions angekündigt. In den vergangenen drei Monaten wurden alle Trainer von der C-Jugend bis zur Zweiten ausgetauscht.

Uwe Scharbach, bislang für die Zweite in der Bezirksliga Homburg zuständig, übernimmt mit der B-Jugend-Regionalligamannschaft wieder das Team, mit dem er als U15 Verbandsligameister wurde. Die Zweite wird wieder von Taifour Diane trainiert, der dieses Amt im Sommer aufgab, um dem neuen Trainer Christian Titz als Co-Trainer der Oberliga- Mannschaft beiseite zu stehen. Nun übernimmt Diane wieder beide Funktionen.

Auch bei der A-Jugend gab es einen Trainerwechsel. Rüdiger Becker, zuletzt kurzzeitig Trainer der Zweiten, gab sein Amt nach einem Spieltag auf. „Ich war nach dem ersten Spiel der Meinung, dass die Chemie nicht stimmt. Es gab schon früher in der Mannschaft Probleme. Insofern bin ich von diesen Maßnahmen nicht direkt betroffen. Aber das bedeutet nicht, dass ich sie gutheiße“, meinte der langjährige Nachwuchstrainer des FCH vielsagend. Er wurde durch die Oberliga-Spieler André Kilian und Marc Buchmann ersetzt.

Die B-Jugend, die bislang von Sven Weilemann trainiert wurde, übernimmt Uwe Scharbach. Weilemann erklärt: „Versprechungen, was Fahrgeld und Trainingsmöglichkeiten betrifft, wurden nicht eingehalten. Ich war anfangs viermal die Woche, später drei Mal von Kaiserslautern angereist, bis heute stehen Fahrgeld-Zahlungen offen. Ganz zu schweigen von der Übungsleiter-Pauschale“, erzählt Weilemann und vermutet: „Christian Titz und Steven Dooley, den ich vom FCK kenne, wollen ein veraltetes Konzept mit ihnen gewogenen Trainern durchsetzen.“

Bei der C-Jugend wurde Florian Beck durch Ex-Profi Volker Ruoff ersetzt. „Beck erscheint uns als zu jung und unerfahren, die Spielereltern akzeptieren einen erfahrenen Mann wie Volker Ruoff eher. Wir wollen im Training auf qualitativ gute Arbeit achten“, begründet FCH-Sportkoordinator Steven Dooley. „Wir lagen in der Regionalliga Südwest mit unseren bescheidenen Mitteln vor den Abstiegsrängen.

Ich bin zehn Jahre älter als die meisten Spieler, kann die Begründung nicht nachvollziehen“, meint Beck. Bei der Zweiten hat sich der Trainerwechsel bereits ausgezahlt. In der Bezirksliga gab es zuletzt fünf Siege in Folge, als Sechster steht das Team auf einem Qualifikationsplatz für die neue Landesliga.

Die A-Jugend qualifizierte sich unter der neuen Leitung für die Verbandsliga. Die B-Jugend steht in der Regionalliga Südwest auf dem letzten Platz, das rettende Ufer ist fünf Punkte entfernt. Auch die C-Jugend steht als Drittletzter auf einem Abstiegsrang, liegt aber nur einen Punkt hinter dem Viertletzten.

Der Vorsitzende Peter Müller begründete die Umstrukturierung als nötige Maßnahme: „Die neue sportliche Leitung unter Koordinator Steven Dooley und Oberliga-Trainer Christian Titz musste sich erst mal einen Überblick verschaffen, um dann handeln zu können. Wir müssen in Zukunft mehr Junioren aus der Umgebung in die erste Mannschaft hochziehen. Das haben wir in dieser Runde schon erreicht. Die Identifikation mit dem FCH war in den letzten 15 Jahren nicht so hoch wie heute. Wir haben allen betroffenen Trainern angeboten, an anderen Stellen im Verein mitzuarbeiten. Die Verzahnung zwischen der Ersten Mannschaft und den Nachwuchsteams wird durch die Personalentscheidungen noch enger“, erklärt Müller.

Dooley sagt: „Wir müssen mittelfristig mehr Qualität in die Jugendarbeit bringen, denn die Spieler laufen uns sonst weg. Wir wollen in Homburg hoch qualifizierte Trainer. Sven Weilemann und Florian Beck haben Qualitäten, Weilemann steht aus beruflich Gründen nicht jeden Abend zur Verfügung, wir wollen ihn und Beck in anderen Funktionen einbinden. Florian Beck erschien uns zu ruhig.“

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