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Günstige Saar-Ferienangebote locken zu Ostern

Die Villa Borg hat an Ostern einiges zu bieten.

Die Villa Borg hat an Ostern einiges zu bieten.

Saarbrücken. Die Osterferien haben begonnen, doch nicht jeder schweift in die Ferne. Auch wer nicht verreist und lieber im Saarland bleibt, muss sich nicht langweilen. Die Feiertage geben Gelegenheit, die schönen Ecken des Landes zu erkunden – und das für kleines Geld. Oft gibt es besondere Ferienangebote und Sonderpreise für Kinder und Familien, oder der Eintritt ist völlig kostenlos, sodass man für wenig Geld zu Hause viel Urlaubsspaß haben kann. Die Burg Montclair in Mettlach beispielsweise kann jeden Tag besichtigt werden, der Eintritt ist frei. Wer anschließend noch Zeit hat, kann einen Abstecher zur nahegelegenen Saarschleife machen und vom Aussichtspunkt Cloef aus den saarländischen Sonnenuntergang genießen.

Zum Spazierengehen lädt auch der Wolfspark in Merzig ein, der sich im Schatten riesiger Bäume befindet. Mehr als 70 Wölfe unterschiedlicher Arten hat Wolfsforscher Werner Freund in den Gehegen untergebracht. Treffpunkt zur Führung ist das Gehege der Arktis- Wölfe. Wem diese Raubtiere zu wild sind, der findet vielleicht sein Lieblingstier im Saarbrücker Wildpark. An jedem Wochenende mit schönem Wetter bietet Ursula Klee hier für zwei Euro pro Kind einen Ponyritt durch den Wildpark an. Jeden Dienstagnachmittag ab 15 Uhr ist der Besuch in der Völklinger Hütte frei.

Die Besucher können sich die verschiedenen Ausstellungen anschauen, über die Treppen und Bühnen der ehemaligen Hütte hinauf zum Aussichtspunkt der Hochofengruppe oder eine kleine Pause auf dem Picknickplatz des „Paradieses“ einlegen, dem wilden Garten um die ehemalige Kokerei. Wer die bis August verlängerte Ausstellung „Asterix und die Kelten“ schon kennt, kann das Weltkulturerbe in der Fotoausstellung „Behind the Future“ aus ganz neuen Perspektiven erleben. Die 30 Bilder des Künstler Nicolas Dhervillers zeigen verborgene und vergessene Orte der Völklinger Hütte. Die Keltischen Ringwall-Anlagen am Dollberg im nordsaarländischen Otzenhausen kann man zu jeder Zeit besichtigen. Am Südhang des auf der saarländisch- rheinlandpfälzischen Grenze gelegenen Berges befindet sich eine ehemalige keltische Befestigungsanlage.

Auf dem vier Kilometer langen archäologischen Infoweg oder dem parallel verlaufenden Kinder- Erlebnispfad können alle Generationen in eine versunkene Kultur eintauchen. Wer lieber auf den Spuren der Antike wandeln möchte, ist in Perl richtig aufgehoben. Auf Basis archäologischer Funde aus der Römerzeit wurde hier die Villa Borg rekonstruiert. Zur großen Gutsanlage gehören nicht nur eine liebevoll angelegte Gartenanlage und ein Museum, sondern auch eine römische Taverne, in der Gerichte wie „Dactyli-Caesus- Ovillus“ oder „Pullus Varianus“ serviert werden. Bei gutem Wetter laden die Homburger Schlossberghöhlen zu einer kühlen Expedition ein. Europas größte Buntsandsteinhöhlen befinden sich unter den Ruinen der Hohenburg. Zwar sind die Höhlen nicht natürlich entstanden, nichtsdestotrotz imposant mit ihre Kuppelhallen und der ihnen eigenen gelb-roten Färbung. Und nachdem man unter Tage das Modell der Hohenburg studiert hat, lädt im Anschluss die Ruine der Burg selbst zu Nachforschungen ein. Falls das Wetter doch zu wünschen übrig lässt und der Aufenthalt im Freien wenig Spaß bereitet, bietet die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz in Saarbrücken eine Vielzahl an Museen mit zumeist freiem Eintritt für die ganze Familie an. So bietet sich nach dem Sonntagnachmittag-Kaffee die letzte Gelegenheit zu einer öffentlichen Führung durch die James-Ensor-Ausstellung im Saarlandmuseum, bevor diese beendet wird (Sonntag, 11. April um 16 Uhr).
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