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HG Saarlouis: Hoffnung gegen TSG Friesenheim

Die HG Saarlouis spielt in der 2. Handball-Bundesliga an diesem Samstag gegen den Bundesliga-Absteiger TSG Friesenheim.

Die HG Saarlouis spielt in der 2. Handball-Bundesliga an diesem Samstag gegen den Bundesliga-Absteiger TSG Friesenheim.

Saarlouis. „Es ist schon stressig, aber dient mir auch als Ausgleich“, sagt Merten Krings über sein Jurastudium. Der Handballer des Zweitligisten HG Saarlouis wechselte im Sommer von der HSG Ahlen-Hamm an die Saar und trifft mit seiner neuen Mannschaft an diesem Samstag auf die TSG Friesenheim (19.30 Uhr, Stadtgartenhalle in Saarlouis).

Verteidigung eine seiner Stärken

„Ich gehe gerne zur Uni. Wenn man nur Handball spielt, macht man sich ständig über die gleichen Sachen seine Gedanken, und da tut eine Abwechslung ganz gut“, erklärt Krings, der sich am meisten für Strafrecht interessiert und irgendwann Strafverteidiger werden will. Dass in der Verteidigung eine seiner Stärken liegt, dürften die Fans der HG Saarlouis bei seinen Einsätzen gemerkt haben. Auch, wenn diese oft nur von kurzer Dauer waren, zeigten sie eines: den großen kämpferischen Willen und den Ehrgeiz des Lockenschopfes, der in Fachkreisen gerne als „Kampfsau“ bezeichnet wird.

Mit dem Handballspielen angefangen hat der 22-Jährige, dessen Vater und Brüder schon Handballer waren, im Alter von drei Jahren beim TV Roetgen. Von der C-Jugend bis zu seinem ersten Senior-Jahr spielte er für BTB Aachen, dessen erste Mannschaft sich nach einem Jahr auflöste. Krings landete nach einer Spielzeit beim holländischen Erstligisten Zuid Limburg schließlich bei der HSG Ahlen-Hamm (jetzt ASV Ahlen-Westfalen), wo er in der Saison 2009/2010 in der Zweitliga-Mannschaft und in der vergangenen Saison im Erstliga-Team (sieben Spiele, drei Tore) eingesetzt wurde. Bis in die stärkste Liga der Welt hatte sich Krings also hochgekämpft, ehe sich in diesem Sommer der Wechsel nach Saarlouis ergab.

Über seine ehemaligen Mitspieler und Mitbewohner aus Ahlener Zeiten, Jan Peveling und Christoph Wischniewski (mittlerweile wieder Ahlener SG), kam der Kontakt zur HG zustande. „Ich wollte weg, weil ich keine Perspektive mehr gesehen habe. Saarlouis hat dann auf meiner Position einen Spieler gesucht, und so wurde ein beidseitiges Interesse daraus“, erinnert sich Krings, der sich seiner Rolle als Ersatzmann für Kapitän Danijel Grgic bewusst ist: „Mir war klar, dass ich hier zweiter Mann bin und dass ich etwas Zeit brauchen werde, um mich an das Umfeld und das Spielerische zu gewöhnen. Aber langsam wird es . . .“

Kurz nach seinem Wechsel sagte der 22-Jährige: „Für mich ist das eigentlich der Idealfall. Ich darf in der 2. Liga spielen, bin nicht weit weg von meinem Zuhause in der Eifel. Und ich kann von Danijel Grgic noch sehr viel lernen.“ Und sein Fazit heute – nach zehn Ligaspielen? „Bisher läuft es sehr gut bei uns. Aber ich bin mit meiner Leistung nicht ganz zufrieden. Ich hoffe und weiß, dass ich mich noch steigern werde“, sagt der Rückraumspieler selbstkritisch und ergänzt perspektivisch: „Für einen jungen Spieler gibt es nichts Schöneres, als in der 1.?Liga gegen die besten Handballer der Welt zu spielen. Aber ich setze mir jetzt kein festes Ziel oder eine Zeit, in der ich wieder dort spielen will. Das wird sich dann schon ergeben.“ hg-saarlouis.de

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