A6 Metz/Saarbrücken - Kaiserslautern Talbrücke Fechingen in beiden Richtungen Gefahr durch Personen auf der Fahrbahn (11.12.2018, 16:16)

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Handy in JVA: Mitarbeiter nicht bestechlich

Saarbrücken. Ein Beamter der Justizvollzugsanstalt Lerchesflur ist jetzt in der Berufungsinstanz vom Vorwurf der Bestechlichkeit freigesprochen worden. Ihm wurde vorgeworfen, gegen Bezahlung einem Gefangenen ein Mobiltelefon verschafft zu haben. Die Lieferung des Geräts erfolgte über mehrere Helfer. Auch ihre Freiheitsstrafen wurden vom Gericht aufgehoben.

Als der Vorsitzende Richter am Landgericht den Freispruch verkündete, konnte der Angeklagte seine Gefühlsregung nicht unterdrücken, er brach in lautes Schluchzen aus. Der 33-Jährige ist Beamter in der Justizvollzugsanstalt Lerchesflur und stand vor Gericht, weil er für eine Belohnung von 200 Euro einem Gefangenen ein Handy verschafft haben soll. In der ersten Instanz wurde er schuldig gesprochen und erhielt eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten. Mit dieser Verurteilung wäre der Verlust des Beamtenstatus verbunden gewesen.

Außer dem Beamten sollen weitere sieben Personen an der Tat beteiligt gewesen. Für einen Teil von ihnen ist das Gerichtsverfahren bereits abgeschlossen. Vier weitere Personen saßen mit dem Beamten auf der Anklagebank, der Empfänger des Handys in der JVA, eine Frau, ein Helfer aus der Hells-Angels-Szene und ein Strafgefangener. Auch sie erhielten jeweils Freisprüche in der zweiten Instanz. jht

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