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Hartmann (FDP): Saar-Wirtschaft wächst 2011

Wirtschaftsminister Christoph Hartmann (FDP ) sieht für 2011 im Saarland einen Wachstum der Wirtschaft.

Wirtschaftsminister Christoph Hartmann (FDP ) sieht für 2011 im Saarland einen Wachstum der Wirtschaft.

Wirtschaftliche Entwicklung im Saarland ankurbeln

Auch die Fortführung der Innovationsstrategie steht auf der Aufgabenliste für das kommende Jahr. Hier will Hartmann „Technologieplattformen zwischen Wirtschaft und Forschung bauen, die Mehrwert für Kunden schaffen“, und durch die unter anderem neue Produkte entstehen. Im Rahmen der Innovationsstrategie listet der Wirtschafts- und Wissenschaftsminister unter anderem eine Förderung der außeruniversitären Forschung mit 30 Millionen Euro sowie den Neubau des Helmholtz-Instituts und des Max-Planck-Instituts auf, die jeweils mir rund 20 Millionen Euro zu Buche schlagen.

Weitere Punkte sind die Qualitätssteigerung in der Tourismusindustrie (siehe unten), sowie natürlich eine Fortführung der Gründerkampagnen.

Beim Rückblick auf das vergangene Jahr zog Hartmann eine vergleichsweise positive Bilanz. Nachdem das Saarland beim Bruttoinlandsprodukt das schlechteste aller Bundesländer war, sei man im ersten Halbjahr 2010 immerhin als zweitbestes Land aus dem Rennen gegangen. Auch der Arbeitsmarkt habe sich gut entwickelt. „Bei der Arbeitslosigkeit haben wir die guten Zahlen von 2008 als solches noch nicht erreicht, aber eine bessere Entwicklung als 2009“, sagte der Minister. Und bei der Beschäftigung liege man mit fast 360 000 schon über dem Hoch von 2008. Auch bei den Insolvenzen zeichne sich ein sehr positiver Trend ab. Während sich die Entwicklung im ersten Halbjahr auf dem Rekordniveau von 2009 bewegt habe – in diesem Jahr gab es insgesamt 441 Unternehmensinsolvenzen – sei ab Sommer eine deutliche Besserung eingetreten. Zwischen Januar und September hat es nun noch 342 Insolvenzen gegeben – ein Rückgang um 14,9 Prozent.

Angesichts dieser Signale aus der Wirtschaft ist Hartmann optimistisch für das kommende Jahr: „Ich gehe davon aus, dass wir beim Wirtschaftswachstum als solches einen Wert von drei Prozent erreichen können“, sagte er. Bei den Arbeitslosen hält er auch eine Zahl von 33 000 Menschen ohne Beschäftigung (derzeit 35 200) für erreichbar.

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