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Hauptsach gudd gess: Minister will mehr Saar-Produkte im Handel

Der saarländische Wirtschaftsminister Christoph Hartmann (FDP) will die »regionale Vermarktung von Produkten saarländischer Bauern nach vorn bringen«.

Der saarländische Wirtschaftsminister Christoph Hartmann (FDP) will die »regionale Vermarktung von Produkten saarländischer Bauern nach vorn bringen«.

Saarbrücken. Der saarländische Wirtschaftsminister Christoph Hartmann (FDP) will die „regionale Vermarktung von Produkten saarländischer Bauern nach vorn bringen“. Um dem Ziel näher zu kommen, sind in diesem Sommer fünf Gesprächsrunden angesetzt. Gemeinsam mit Landwirten, Einzelhandel, Gastronomie, Verbraucherzentrale und Tourismuszentrale sollen die Chancen der regionalen Vermarktung ausgelotet werden.

Dies gebe es zwar schon, aber nur punktuell, sagte Hartmann. So würden etwa nur vier Prozent der im Saarland erzeugten Milch auch hier verarbeitet. Deshalb müsse man jetzt diskutieren, ob der Einzelhandel den Kunden in größerem Stil eine Saar-Milch von hiesigen Bauern anbieten will. Die Globus-Warenhauskette erwäge, solch ein Produkt einzuführen, hieß es. Auch ein Saarlandbrot aus Saarlandweizen könne vielleicht bald in den Handel kommen. Die weiteren Themen: die Vermarktung von Fleisch und Gemüse sowie die Steigerung der Angebote für Urlaub auf dem Bauernhof.

Kontakte von Bauern zum Einzelhandel

Er wolle kein fertiges Förderkonzept präsentieren, sagte Hartmann, man sei in einem „Vorentwurfsstadium“ und wolle im Gespräch Fragen durchdenken. So viel sagte er aber dann doch zu: „Das Ministerium kann für die Vernetzung sorgen“, also zum Beispiel Kontakte von Bauern zum Einzelhandel vermitteln. „Es wird im Zuge der Veranstaltungen Gespräche mit großen Einzelhandelsketten geben.“ Möglich seien auch finanzielle Zuschüsse aus den Wirtschaftsförderprogrammen.

„Mehr Wertschöpfung schaffen und im Land halten“

Mit der Initiative verbindet Hartmann ökonomische Ziele. „Mehr Wertschöpfung schaffen und im Land halten“ lautet die Devise. Vom Bauern bis zum Verbraucher könne die Wertschöpfungskette im Land bleiben. Es ließen sich neue Geschäftsfelder für Landwirte erschließen, die Gastronomie durch regionale Angebote attraktiver machen und Arbeitsplätze sichern, so Hartmanns Hoffnung.

Die Gesprächsrunden verfolgten dabei auch das Ziel, bei den Verbrauchern das Bewusstsein für die Vorteile des Kaufs regionaler Produkte zu schärfen – nämlich dass die Konsumenten mit ihrer „Kaufentscheidung Landwirtschaft und Ernährungsgewerbe im Saarland unterstützen“ können, sagte Hartmann. mzt

Auf einen Blick

Die Veranstaltungsreihe zu Vermarktungschancen für die Landwirtschaft im Saarland: Zukunft und Chancen für regionale Milcherzeuger, 14. Juni, zehn Uhr, Bliesgau-Molkerei, Eichelberger Hof, Ommersheim; Saarländisches Fleisch – Aushängeschild der Genussregion, 15. Juli, zehn Uhr, Trautzberger Hof, Freisen; Vom Saarlandweizen zum Saarlandbrot, 26. Juli, 18 Uhr, Baltersbacher Hof, Ottweiler; Mehr saarländisches Gemüse in saarländische Supermärkte, 18. August, 15 Uhr, Lisdorfer Frischgemüse GmbH, Saarlouis; Urlaub auf dem Bauernhof – Chancen für saarländische Betriebe, 13. September, 15 Uhr, Johanneshof, Mettlach-Wehingen. red

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