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Heusweiler: Wohnhaus bei Feuer komplett zerstört

Von SZ-Redakteur Marco Reuther

Heusweiler. Ein Wohnhaus in Eiweiler-Hellenhausen ist am Samstagmorgen komplett abgebrannt. Direkt nach der Alarmierung um 7.34 Uhr, als bereits dicke Rauchwolken über Eiweiler zu sehen waren, war man bei der Feuerwehr zunächst davon ausgegangen, dass sich noch Personen im Haus befinden würde, was sich glücklicherweise nicht bewahrheitete. Die Bewohner des Hauses wie auch die Bewohner des angebauten Nachbarhauses, dessen Dach ebenfalls Schäden davon trug, waren zum Zeitpunkt des Brandes in Urlaub.

Schon sechs Minuten nach der ersten Alarmierung durch eine Radfahrerin war die Feuerwehr vor Ort, berichtet der Heusweiler Wehrführer Christian Ziegler. Doch beim Eintreffen der Wehr stand der Dachstuhl bereits in hellen Flammen. Insgesamt waren bei dem Großeinsatz unter Leitung des stellvertretenden Wehrführers Dirk Ziegler etwa 90 Feuerwehrleute mit 14 Fahrzeugen vor Ort, dazu Polizei und DRK.

Zunächst, so Christian Ziegler, wurde noch ein Innenangriff durch zwei Trupps unter Atemschutz gestartet. Doch diese Löscharbeiten von innen waren sehr gefährlich, da das Haus schon zu sehr in Flammen stand. Auch konnte der Dachstuhl jederzeit komplett zusammenbrechen, und zudem war nicht klar, ob und wann die Wickeldecken des Altbaus den Flammen nachgeben würden. Und als sicher war, dass keine Menschen im Haus waren, konzentrierte sich die Feuerwehr schließlich darauf, ein Überspringen des Feuers auf das Nachbarhaus zu verhindern, was schließlich mit Hilfe des eigenen Drehleiterwagens und mit Unterstützung des Leiterwagens der Riegelsberger Feuerwehr auch gelungen ist.
Eine weitere Gefahrenquelle hatte darin bestanden, dass in Keller und Garage Gasflaschen gelagert warn. Diese Gasflaschen wurden zunächst mit Wasser gekühlt, dann von den Wehrleuten ins Freie gebracht.

Im Einsatz waren zuerst die Löschbezirke Eiweiler, Hirtel und Heusweiler, unmittelbar nachalarmiert wurden zudem die Bezirke Kutzhof und Obersalbach sowie die Riegelsberger Wehr für den Leiterwagen. Die eigentlichen Löscharbeiten dauerten bis gegen 12.30 Uhr, die Nacharbeiten bis 14.45 Uhr. Die Sackgasse, in der die betroffenen Häuser stehen, musste gesperrt werden.

Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Wie bei solchen Bränden üblich, haben die Brandermittler des Landespolizeipräsidiums ihre Untersuchungen aufgenommen.

Auch die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest, Feuerwehr und Polizei gehen aber von einem „Totalschaden“ bei dem in erster Linie betroffenen Haus aus. Zudem sind in der Garage zwei Autos, ein Quad und ein Mofa verbrannt. Das Nachbarhaus, das nur Schäden am Dach davon getragen hatte, sei vermutlich noch bewohnbar. Die Feuerwehr hatte nach den Löscharbeiten veranlasst, dass ein Dachdecker – als provisorische Schutzmaßnahme – eine Plane auf dem beschädigten Dach angebrachte.


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