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Hexennacht: Polizei und Krankenhäuser wappnen sich

Saarbrücken. Jährlich versammeln sich in der Nacht auf den 1. Mai Jugendliche und junge Erwachsene, um die Hexennacht zu feiern. Kleinere Streiche gehören dabei zur Tradition. Oft jedoch artet das harmlose Hexen in Vandalismus aus. Die saarländische Polizei jedenfalls mahnt vorsorglich zur Wachsamkeit.  Immer wieder komme es zu Beschädigungen an Haus und Auto, Diebstahl oder Brandstiftung, erklärt ein Polizeisprecher. Dass es deutlich mehr sehen lasse sich aber nicht feststellen. Zur Vorbeugung von Vandalismus setze die Polizei an diesem Abend zusätzliche Streifen ein.

Auch in den Krankenhäusern bedarf die Hexennacht besonderer Vorkehrungen. Es komme dann erfahrungsgemäß zu „deutlich mehr Betrieb in der Notaufnahme“, sagt Irmtraut Müller-Hippchen von der Pressestelle des Klinikums Saarbrücken. Ursachen für die Einlieferungen seien vor allem „übermäßiger Alkoholgenuss“ und dadurch bedingte Verletzungen.

Relativ gelassen blicken Friedhofsverwaltungen, der Gebäudemanagementbetrieb der Landeshauptstadt und das Saarbrücker Ordnungsamt der Hexennacht entgegen. „Vandalismus war in den vergangenen Jahren kein nennenswertes Problem“, sagt Thomas Blug, Pressesprecher der Stadt Saarbrücken. Auch der Entsorgungsbetrieb ZKE stehe der Hexennacht generell entspannt gegenüber. Dem zu erwartenden erhöhten Müllaufkommen am 1. Mai begegnet der Betrieb mit Hilfe eines Wasserwagens und zusätzlichen Reinigungskräften.

Niklas Burmester, Geschäftsführer des Saarländischen Kraftfahrzeug-Verbandes, konnte bisher nicht beobachten, dass die Werkstätten nach dem 30.?April mehr Aufträge bekommen hätten. Vandalismus an Autos sei zwar ein Problem, von einer Ballung an diesem Datum will er aber nicht sprechen. Die Versicherungen bestätigen dieses Bild. Obwohl man von einem erhöhten Schadensaufkommen nach dem 30. April sprechen könne, befinde sich laut Gerhard Mathis von den Saarland-Versicherungen „alles noch in einem normalen Rahmen“, zumal die Haftpflichtversicherung bei mutwilliger Sachbeschädigung nicht greife. Trotz dieser positiven Bilanz vergangener Hexennächte kann etwas mehr Vorsicht am Abend des 30. April sicher nicht schaden. isl


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