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Himbert: Keine rohe Gewalt

Der tragische Tod des Burbachers Ali V. (28) geht nicht auf das Verhalten der Polizei zurück. Das versichert Georg Himbert (49, Foto), Pressesprecher der Landespolizeidirektion (LPD) in Saarbrücken. Himbert gegenüber 20cent: „Der Polizeieinsatz war keine rohe Gewalt. Wir mussten Kraft ausüben.“ Denn der Mann habe sich derart gewehrt, so dass er ohne körperlichen Einsatz nicht zu bändigen gewesen wäre.

Himbert:„Er hat sich erheblich gewehrt. Da mag unser Einsatz für einen Laien wie Gewalt ausgesehen haben.“ Der Polizeisprecher verteidigt die Art des Einsatzes weiter: Wer unter Drogen- oder Alkoholeinfluss steht, sei absolut schmerzfrei. Da reiche es nicht, seinen Arm auf den Rücken zu drehen, um ihn zu überwältigen. Himbert: „Darum mussten wir ihn fixieren, fesseln.“ Eine Schnelluntersuchung habe ergeben, dass der Mann unter Drogen stand. Der Beamte zitiert nochmals aus dem Obduktionsergebnis der Homburger Rechtsmedizin – Himbert: „Die polizeiliche Aktion hat nicht zum Tod beigetragen.“

Was aber die Ursache war, steht immer noch nicht fest. Himbert: „Nach meiner Erfahrung wird das auch noch ein paar Wochen dauern.“ hgn

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