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IG Metall: 1. Warnstreik-Welle an der Saar am 4. Mai

Daraufhin verurteilte Gesamtmetall- Präsident Martin Kannegiesser die Warnstreiks. Die IG Metall will für die bundesweit rund 3,6 Millionen Beschäftigten 6,5 Prozent mehr Lohn, die unbefristete Übernahme von Ausgebildeten und mehr Mitsprache beim Einsatz von Leiharbeitern durchsetzen. Die Arbeitgeber bieten dagegen ein Lohnplus von 3,0 Prozent für eine Vertragslaufzeit von 14 Monaten und lehnen die übrigen Forderungen ab. IG-Metall-Chef Berthold Huber nennt dies eine Provokation. „Wir fordern ein Angebot, das die Beschäftigten und ihre Leistung ernst nimmt“, sagte er gestern. Ab Mitte der Woche werde es bundesweit massive Warnstreiks geben.

Die Metall-Tarifverhandlungen werden dezentral in den Bezirken geführt, bis es einen Pilotabschluss gibt. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 8. Mai in Baden-Württemberg statt. Der Bezirksleiter der IG Metall in Baden-Württemberg und Verhandlungsführer, Jörg Hofmann, warnte die Arbeitgeber: „Wenn in den nächsten Verhandlungen keine Lösung in Sicht ist, werden wir die Rote Karte ziehen.“ Die Branche boome ohne Ende. In Bayern beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben 1200 Metaller an Warnstreiks. Im rheinlandpfälzischen Andernach versammelten sich 500 Beschäftigte der Thyssen-Krupp-Rasselstein GmbH und Mitarbeiter der Rasselstein Verwaltungs GmbH aus Neuwied zur Kundgebung. In Niedersachsen traten beim Autozulieferer Continental in Gifhorn 200 Beschäftigte der Nachtschicht in den Ausstand. In Berlin legten 200 Mitarbeiter der Nachtschicht im Osram-Werk nach Mitternacht die Arbeit nieder.

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