In Illingen Vollsperrung in Hüttigweiler; Neunkircher Straße und Steinstraße auf Grund von Reinigungsarbeiten an einer Ölspur (17:38)

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Ins Völklinger Freibad kamen im Juli nur 8511 Besucher

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

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Die Schwimmbadbediensteten, wie Birgit Hahn, verfolgen täglich die Wetterberichte im Fernsehen und im Internet. Mit der Hoffnung, dass endlich mal ein paar heiße oder wenigstens mal warme Tage am Stück angekündigt werden. Meistens aber steht am Ende des Wetterberichtes wieder nur die bittere Erkenntnis, dass auf ganz wenig Sonne wieder Regen folgt – und das schneller, als es Hahn und Kollegenlieb ist.

„Die lange Bezeichnung für meinen Beruf ist Fachangestellte für Bäderbetriebe, die Kurzbezeichnung Fab, aber das versteht kaum jemand, früher hätte man einfach Bademeister gesagt“, informiert Hahn. Ihre Kernaufgabe besteht darin aufzupassen, dass den Badenden nichts passiert. Und weil es doch immer ein paar Unverzagte gibt, die zumindest im beheizten Sportbecken ihre Bahnen ziehen, ist sie als Aufseherin gefordert. Vor allem nachmittags, wenn sie mit einer Kassiererin und Reinigungskraft Michaela Beck den Betrieb alleine bewältigt. Vormittags, wenn die meisten Stammschwimmer kommen, sind oft zwei aus dem Team im Dienst.

Und während einer die Beckenaufsicht dann locker alleine bewältigen kann, bleibt dem zweiten Zeit, anderes zu erledigen. Da kümmert sich Schwimmmeister Schneider um den Bürokram oder die Technik, Installateur Holger Zentes um die Grünanlagen. Klar, dass die derzeit topp gepflegt wirken. Ein Badegast, der immer da ist und auch eine Jahreskarte besitzt, ist Bernd Schneider aus Völklingen. Er lobt dann auch: „Das Schöne an unserem Freibad ist, dass es immer geöffnet hat.“ Hahn schränkt lediglich ein: „Nur bei Gewitter müssen alle aus dem Wasser.“ Schneider mag das Völklinger Bad, lobt das Sportbecken, das auch für Kurzbahnwettkämpfe geeignet ist und das stets freundliche Personal.

Dass neben den Stammschwimmern an diesem letzten Juli-Samstag noch einige Jugendliche im Bad sind, ist Zufall. Hahn: „Eine Gruppe Jugendlicher aus Hildesheim in Niedersachsen waren etwa zwei Wochen im Naturfreundehaus untergebracht, sie sind auch an einigen Tagen in unser Freibad gekommen.“

In den kommenden Tagen gibt es wieder ein bisschen Hoffnung, der Sommer soll ein kurzes Intermezzo geben. Doch ein, zwei heiße Tage reichen nicht. Als alte Bademeisterregel gilt, dass die Gäste erst am dritten Schönwettertag ins Schwimmbad strömen.

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