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Kaiserslautern verliert in St. Pauli unglücklich

Stanislawski hatte auf die jüngste Misserfolgsserie reagiert und sein Team gleich auf drei Positionen in der Abwehr verändert. Völlig überraschend stand Schalke-Leihgabe Carlos Zambrano nicht einmal im Kader. «Es gibt bestimmte Regeln, an die man sich in einer Mannschaft halten muss», begründete der Pauli-Coach, der auch Charles Takyi und Deniz Naki verbannt hatte, die disziplinarischen Maßnahmen. «Das Trainerteam hatte nicht das Gefühl, dass die drei uns heute entscheidend weiterhelfen», ergänzte Sportchef Helmut Schulte.

Die Entscheidungen des Hamburger Trainers hatten aber zunächst keine Wirkung. In einer schwachen ersten Halbzeit zeigten die Pfälzer, bei denen Trainer Marco Kurz nach dem begeisternden Sieg gegen den FC Schalke 04 keinen Anlass zu Wechseln gesehen hatte, die reifere Spielanlage. Während die Hausherren keine Ruhe in die eigenen Aktionen bekamen, ließen die Gäste den Ball phasenweise gekonnt laufen, agierten im Abschluss aber auch nicht zwingend genug.

Damit war der Schwung aber auch wieder dahin. Abgesehen von einem Fallrückzieher von Ivo Ilicevic (17.) für den FCK und einem Fernschuss von Matthias Lehmann für den FC St. Pauli (29.) bekamen die frierenden Zuschauer nichts weiteres zu sehen, an dem sie sich hätten erwärmen können.

Wie aus dem Nichts gingen die Gastgeber unmittelbar nach der Pause in Führung. Eine Freistoßflanke von Max Kruse verlängerte Tiffert völlig unbedrängt per Kopf ins eigene Tor. Die Führung gab dem FC St. Pauli etwas mehr Sicherheit, der Ball lief jetzt etwas gepflegter durch die eigenen Reihen. Den Gästen fiel dagegen nicht viel ein. Die beste Chance zum Ausgleich vergab erneut Moravek, dessen Schuss knapp am Pauli-Tor vorbeistrich (69.). Auf der Gegenseite scheiterte der für den enttäuschenden Gerald Asamoah eingewechselte Rouwen Hennings an Sippel (71.). Lehmann prüfte zudem noch einmal Sippel aus der Distanz (76.).

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