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Katzentag im Bertha-Bruch-Tierheim soll Notfall-Miezen helfen

Und schon bis dahin sollen einige der leisen Heimbewohner ein neues Zuhause haben. Um vier davon geht es in dieser „Wer will mich?“-Folge.

Asterix, der auf dem großen Foto mit Helferin Anja Walter zu sehen ist, steht für so viele Kater im Heim. Weil es sich um ein Fundtier handelt, weiß niemand, was ihm widerfahren war, bevor er in die Obhut des Tierschutzvereins kam. Er ist weder gechippt noch tätowiert, und gesucht hat ihn im Heim am Folsterweg auch niemand.

Die Betreuer sind froh, dass Asterix mit fast allen Artgenossen auskommt. „Nur mit dominanten Katern klappt es nicht, da zieht er sich zurück“, sagt Best. Zum idealen Zuhause für den Kater gehört auf jeden Fall die Möglichkeit zum Freigang. Eine Familie mit nicht zu kleinen Kindern wäre sicher toll für ihn. Krümel hat sich im Heim sehr gut entwickelt. Anfangs scheu und ängstlich, lässt sie sich mittlerweile von bestimmten Menschen streicheln und knuddeln. „Sicher braucht es noch immer Zeit, bis sie jemand Fremden akzeptiert, aber wir wissen jetzt, dass es geht“, sagt Barbara Best.

Kommen wir zu Sissi. Das freundliche Katzenmädchen ist nicht ganz fit. Sie hat zwar keine Schmerzen, braucht aber alle vier bis sechs Wochen eine Cortisonspritze. Sissi verträgt sich mit so gut wie jeder Katze und sollte im neuen Zuhause wieder Freigang haben.

Guadeloupe kam mit einer Gruppe halbverwilderter Katzen, deren Betreuerin gestorben war, ins Heim. Sie hat sich gut eingelebt und ist viel zutraulicher geworden. Mit anderen Katzen kommt sie gut klar. Guadeloupe sollte im neuen Zuhause wieder Freigang haben.

 Weitere Infos täglich von 14 bis 17 Uhr (außer montags) unter Telefon (06 81) 5 35 30.

STICHWORT

Einen  bietet das Team des Bertha- Bruch-Tierheims zum ersten Mal am Sonntag, 17. November, von 14 bis 17 Uhr. Expertin Barbara Best: „Wir beantworten dann Fragen zu Katzenkrankheiten, Infektionsrisiken und Impfungen, zur Notwendigkeit von Kastrationen sowie zur artgerechten Haltung und zum richtigen Füttern. In kleinen Gruppen lernen die Gäste das Katzenhaus des Tierheims sowie dessen liebenswerte Bewohner kennen.

„Bei Kaffee und Kuchen lässt sich auch gut plaudern“, sagt Best. red

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