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Kauflaune: Saar-Einzelhandel erwartet Super-Weihnachtsgeschäft

Selbst die Eurokrise habe in der Region zu einer eher noch erhöhten Konsumbereitschaft geführt. Außerdem glaubten viele Menschen angesichts der niedrigen Bankzinsen derzeit nicht an die Attraktivität von Geldanlagen, sondern gönnten sich stattdessen etwas. „Die Menschen an der Saar haben Geld und konsumieren. Darunter sind auch viele Rentner“, bemerkt Schulz. Sollte es in nächster Zeit tatsächlich zu einer spürbaren Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kommen, erwartet der Saar-Einzelhandel frühestens zur Jahresmitte 2013 negative Auswirkungen.

Einen typischen „Weihnachtsrenner“ gebe es in diesem Jahr nicht. Besonders gut werde voraussichtlich wieder Elektronik laufen: vom neuesten Flachbild-Fernseher über Mobilfunk bis hin zu Spielekonsolen. Auch Schmuck sei ein Garant für gute Geschäfte. Da die Modebranche in diesem Winter bewusst auf viel Farbe setzt, könne auch dies ein Kaufanreiz sein. Zudem erfreue sich die Möbelbranche eines großen Zulaufs, denn viele Saarländer modernisierten gerade ihre Wohnung.

Johannes Huber, zweiter Vorsitzender des Vereins für Handel und Gewerbe in St. Ingbert, meint mit etwas Humor, der Einzelhandel warte schon seit 2008 auf die Krise, diese sei aber bisher „an uns vorbeigegangen“. Dennoch könne man feststellen, dass zunehmend Menschen auf Sachwerte setzen: ob Immobilien oder auch mal Juwelen. Huber ist Juwelier in St. Ingbert. Es werde schwierig, das erfolgreiche Weihnachtsgeschäft 2011 noch zu übertreffen. Ein postives Weihnachtsgeschäft, das das Ergebnis von 2011 erreicht, erwartet Klaus Birtel, Geschäftsführer des Haco- Einkaufszentrums in Wadern mit 260 Beschäftigten.

Die Bereitschaft der Verbraucher zum Konsum werde sich über den Jahreswechsel hinaus fortsetzen. Denn ,,Deutschland hat eine stabile Volkswirtschaft ohne Ausreißer. Das war in den vergangenen Jahren so und wird auch so bleiben.“ Nach Erkenntnissen des Handelsbarometers von Ernst & Young rechnen bundesweit 40 Prozent der großen Handelsunternehmen im Advent mit einem Umsatz über dem Vorjahresniveau und einer Umsatzsteigerung um 0,7 Prozent.

140 leitende Angestellte großer Unternehmen wurden befragt. Elf Prozent der Betriebe rechnen mit einer Verschlechterung, 49 Prozent erwarten keine Veränderung.

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