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Keine Krebs-Stoffe in Zweibrücker Schule

Am Zweibrücker Helmholtz-
Gymnasium gibt es laut Experten keine Indizien
für krankmachende Schadstoffe.

Am Zweibrücker Helmholtz- Gymnasium gibt es laut Experten keine Indizien für krankmachende Schadstoffe.

Zweibrücken. Erhöhte Krebsgefahr am Helmholtz-Gymnasium? Eindeutig nein, keine erhöhten Schadstoffwerte – so die Aussage der Stadt. Bei einer Pressekonferenz informierte Sprecher Heinz Braun am Freitag über die Ergebnisse einer ersten Untersuchung der Schulräume durch ein Fachinstitut aus Spiesen-Elversberg. Als Reaktion auf Krebsfälle beim Schulpersonal hatten dabei Experten in sechs Fällen Materialien untersucht, etwa in Dämmatten, Teppichen oder Dehnfugen zwischen Betonstücken und in Fensterabschlüssen.

Bis 1975 habe solches Fugenmaterial schädliches PCB enthalten, so die Aussage des Bauamtes. Die Schule wurde aber in den 80er Jahren gebaut. Man habe bei der Begehung bereits dann Proben genommen, wenn nur die Vermutung im Raum stand, dass sich dort schadstoffbelastete Materialien finden könnten, so Braun, der ergänzt: „Die Ergebnisse bestätigen, was wir alle vermutet haben. Man kann ausschließen, dass irgendetwas Belastendes übersehen wurde.“ Das untersuchende Institut habe „bedenkenlos Entwarnung“ gegeben, hebt Schuldirektor Hans-Peter Philipp hervor. Es sei keineswegs so, dass es am Helmholtz- Gymnasium überdurchschnittlich viele Krebsfälle gegeben habe: „Wir liegen hier im statistischen Mittel.“

Es habe eine Reihe von Krankheiten gegeben, aber als Vorgesetzter dürfe er nach Art der Krankheit nicht fragen, nur inoffiziell wisse er von dem ein oder anderen Krebsfall. Den zweiten Schritt der rund 2000 Euro teuren Schadstoffuntersuchung führt die Stadt dennoch durch. Bis vor den Weihnachtsferien soll die Raumluft getestet werden. Nach dem negativen Ergebnis des Materialchecks könnten sich die Fachleute nun darauf beschränken, nach Fasern zu suchen, sag Braun. Theoretisch könnten Mineralfasern von KMF-Platten vorkommen, die durch andere Materialien abgeschlossen in der Decke verbaut seien. Die Fachleute rechneten aber nicht damit, solche Fasern in der Luft zu entdecken, weil diese nicht ausdünsteten, sondern Fasern sich nur freisetzten, wenn sie verschoben würden.

© WhatsBroadcast
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