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Kunstroute Wadern lädt zum Shoppen und Genießen

Die KuWa wurde vor drei Jahren von der Stadt Wadern in Zusammenarbeit mit der Galerie Multi Koppes ins Leben gerufen. Der gute Zuspruch macht Mut und so findet die KuWa 2012 bereits zum vierten Mal statt. „Wir holen die Kunst aus dem Elfenbeinturm und zeigen die Werke im alltäglichen Umfeld“, so die Initiatoren Jörg und Ron Koppes. Weit entfernt von Museumssterilität trifft man hier auf Kunst zum „Anfassen“. Ob Frisör, Buchhandlung, Reisebüro, Optiker, Gaststätte, Schuh- oder Modegeschäft – die engagierten Waderner Geschäfte werden zum bunten Ausstellungsort.

„Durch diese Aktion können sich die Künstler auf eine originelle, ausgefallene und damit Neugier weckende Art und Weise präsentieren“, erklärt Petra Lauk vom Kulturamt der Stadt Wadern die Motivation für diese Ausstellung. Das Besondere ist, dass die Künstler, die zu einem nicht geringen Anteil mit bedeutenden Kunstpreisen auch überregionaler Bedeutung ausgezeichnet wurden, an diesem Tag vor Ort sind. So können alle Kunst- und Kulturfreunde nicht nur die Kunstwerke, sondern auch die Künstler selber kennen lernen – und das ohne Eintrittspreise.

Neben herausragenden regionalen Künstlern aus dem Saarland haben sich auch Künstler aus Rheinland-Pfalz, Bayern, Nordrhein-Westfalen und sogar Sachsen angekündigt. Mit dabei ist etwa die Japanerin Natsuko Horinouchi. Sie ist Leiterin der Deutschland-Abteilung des Internationalen Verbands für Tuschemalerei und Kalligraphie. Einen Überblick über alle teilnehmenden Künstler und ihre Ausstellungsorte bietet ein Flyer, der kostenlos im Rathaus der Stadt Wadern und den örtlichen Geschäften erhältlich ist.

Die Eröffnung der KuWa 2012 durch die Schirmherrin Marie Elisabeth Denzer, leitende Redakteurin in der Programmgruppe Kultur, Reise, Frankreich beim SR-Fernsehen, und den Bürgermeister der Stadt Wadern, Fredi Dewald, findet um 12.30 Uhr auf dem Marktplatz statt. red

Nicola Maier-Menzel ist interessiert an Menschen, Kultur, Umwelt und bringt dies in ihren Arbeiten zum Ausdruck. Sie stellt im „Kurfürsten“ aus.

Christel Annen malt leidenschaftlich gerne mit Rötel, Pastell und Bleistift Blumen sowie Stillleben. Sie bevorzugt Porträts. Ihre Arbeiten sind im Ratskeller zu sehen.

Für Myriam Bettinger steht fest: „Malen mit Aquarellfarben bedeutet für mich Ausgleich und Entspannung.“ Sie zeigt ihre Werke in Café und Co.

Monika Bonner findet es immer wieder spannend, mit verschiedenen Techniken zu experimentieren. Sie präsentiert ihre Galerie bei Optik Koltes.

„Meine Welt sind Farbe, Licht und Lebensfreude“, beschreibt Hannelore Welsch ihre Arbeiten – zu sehen im Café Molter.

Natsuko Horinouchi kreiert Kunstwerke in japanischer Art, die eng verknüpft sind mit der Philosophie und der Kultur des Landes der aufgehenden Sonne. Zu sehen sind die Arbeiten bei Tafeldeko.

„Wenn die Erde durch Feuer geht, wird sie was Bleibendes“, sagt Martina Tilch über ihre Arbeiten in Ton. Diese sind in der Bücherhütte zu sehen.

„Natur, Farbe und Form“, nennt Michael Perius seine Maxime, das Leben farbig und künstlerisch zu gestalten. Seine Arbeiten sind im Schuhhaus Wilhelm zu sehen.

Über ihre Bilder, für die die Natur ihr Vorlagen liefert, sagt Christel Selzer: „Mit Begeisterung bin ich immer noch nach vielen Jahren dabei, und man lernt immer noch dazu.“ Sie stellt im Modehaus Fischbach aus.

Jutta Heuer hat sich den Leitsatz von Leonardo zu eigen gemacht: „Angestrichen ist nicht gemalt.“ Ihre Arbeiten sind im Stockbauern zu sehen.

Für Tobias Herrmann steht fest: „Farbe war für mich immer Beweggrund, nicht nur Mittel.“ Seine Bilder sind im Gardinen-Service zu sehen.

Michael Fourny schafft mit seiner Acrylmalerei „Illusionen in Farbe und Form“ – mit originellen Farb- und Lichteffekten, zu sehen bei Goldschmiede Ute Oestreich.

„Fülle das Alltägliche mit Farbe und erlebe die Welt der Träume“ lautet die Devise für Nadine Gimmler. Sie stellt ihre Bilder im Eiscafé Siega aus.

Die Bilder von Mechthild Schneider beeindrucken durch sensible Ästhetik. Für ihre Werke erhielt sie den Monika-von-Boch-Preis. Eine Auswahl ihrer Arbeiten ist im Klatschmohn zu sehen.

„Malen ist für mich die Auseinandersetzung mit realen Motiven“, nennt Gisela Neuheuser den Grund, zum Pinsel zu greifen. „Die Motive begeistern mich und regen mich zu eigenen, kreativen Darstellen an“, sagt sie. Sie stellt im Reisebüro Schirra aus.

Gabriele Kuhn kommentiert ihre Arbeiten: „Schein oder Sein: In meinen Bildern nutze ich den Schein des Seins und bringe ihn dann künstlerisch zu Papier.“ Ihre Malerei stellt sie in der Brunnen-Drogerie aus.

„Die Zufriedenheit, den Stein zu formen, zu beleben und die Entdeckung seiner verborgenen Schönheit erfüllen den Alltag mit Freude“, sagt Vincent Bayona über seine Arbeit. Seine Skulpturen sind im Opticland die Brille zu sehen.

Barbara Ihle hat sich dem traditionsreichen Scherenschnitt verschrieben. „Schwarz auf Weiß“ lautet die Devise, ihre Kunst interpretiert sie in klassischer und moderner Form. Sie stellt ihre filigranen Kunstwerke bei Martin Regert Hairdesign aus.

Bärbel Brücker hat die Acrylmalerei für sich entdeckt, ebenso wie ihre Vorliebe zum Spachteln. Ihre Arbeiten sind sowohl gegenständlich als auch abstrakt – zu sehen bei Autre Coiffeur.

„Ohne Farbe und Form gäbe es keine Malerei, die Welt wäre im einiges ärmer“, ist Gisela Couturier überzeugt. Einen Einblick in ihr Schaffen gibt die Ausstellung im Haco-Restaurant.

Igor Michajlow fertigt auf Wunsch Porträts an. Auf dem Waderner Marktplatz lässt sich der Maler bei seiner Arbeit gerne über die Schulter schauen. red

© WhatsBroadcast
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