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Landespolizeipräsidium präsentiert die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2015

Das Landespolizeipräsidium hat die Unfallstatistik 2015 vorgestellt.

Das Landespolizeipräsidium hat die Unfallstatistik 2015 vorgestellt.

Um 5,4 % auf 8.213 stieg auch die Zahl derer, die sich nach einem Unfall unerlaubt von der Unfallstelle entfernten (Im Jahr 2014 waren es 7.791). Der durch Verkehrsunfälle im Saarland entstandene volkswirtschaftliche Schaden betrug 410,1 Millionen Euro (2014: 400,4 Mio. Euro).

Bei den Verkehrsunfällen auf Bundesautobahnen ist die Gesamtzahl um 4,7 % auf 2.613 gefallen (im Jahr 2014: 2.741). Während die Anzahl der Getöteten mit vier dabei doppelt so hoch ist wie im Vorjahr, sank die Anzahl der Schwerverletzten um 21 auf insgesamt 51 (- 29,2 %).

Den „verkehrsschwachen Personen“, also Kindern und Senioren, widmet die Polizei im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit besondere Aufmerksamkeit. Trotzdem starben im Jahr 2015 ein Kind (2014: 0) und neun Menschen der Altersgruppe „65+“ (2014: 8) auf saarländischen Straßen.

In der Risikogruppe der „jungen Fahrer“ zwischen 18 und 24 Jahren ist die Anzahl mit drei getöteten Personen rückläufig (2014: 6). Dagegen ließen in der Gruppe der motorisierten Krafträder neun Personen (Fahrer: 8; Beifahrer: 1) ihr Leben (2014: 5). Die Anzahl der getöteten Fahrradfahrer blieb mit zwei dagegen unverändert.

Missachtung der Vorfahrt/des Vorrangs, Fehler beim Abbiegen, Wenden oder Rückwärtsfahren, ungenügender Sicherheitsabstand, nicht angepasste Geschwindigkeit oder Beeinträchtigungen durch Alkohol oder Drogen sind in dieser Reihenfolge die Hauptunfallursachen bei den Verkehrsunfällen mit Personenschäden.

Positiv stimmt die Entwicklung bei den Unfällen unter Alkoholeinfluss: hier verringerte sich die Anzahl der Unfälle um 9,1 % auf 671 (2014: 738). Dennoch starben bei Alkoholunfällen im Jahr 2015 fünf Menschen (2014: 7), 62 Personen wurden schwer (2014: 87), 248 leicht verletzt (2014: 238).

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