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Leichtathletik: Über 650 Läufer beim Völklinger Citylauf

Schönes Laufwetter bei über 23 Grad lockte viele Zuschauer in die Innenstadt zum Völklinger Citylauf.

Schönes Laufwetter bei über 23 Grad lockte viele Zuschauer in die Innenstadt zum Völklinger Citylauf.

Völklingen. Der Kenianer Hosea Tuei war der große Sieger beim siebten Völklinger Citylauf am Samstagabend. Beim sechs Kilometer langen „Lauf der Asse“ setzte er sich souverän gegen seine Landsleute Paul Kipkorir und den Vorjahressieger Patrick Kemeli durch. Mit 16 Minuten und 19 Sekunden verbesserte Tuei den neuen Streckenrekord sogar um 17 Sekunden. Auf dem amtlich vermessenen Einkilometer-Rundkurs zwischen Bismarck-, Rathaus- und Poststraße konnten sich die Kenianer schon nach der dritten Runde entscheidend absetzen.

Raphael Schäfer vom LC Rehlingen kam als bester Europäer auf Platz vier ins Ziel. Für ihn ist der Citylauf jedes Jahr ein Pflichttermin. „Die Strecke ist schon was ganz Besonderes. Man weiß immer ganz genau, welche Zuschauer am lautesten anfeuern. Ich komme immer wieder gerne nach Völklingen.“

Unterstützung durch die Zuschauer

Schönes Laufwetter bei über 23 Grad lockte besonders zum Schülerlauf viele Zuschauer in die Innenstadt. Organisator Jörg Noak vom LC Völklingen war mit der Zuschauerresonanz zufrieden. „Was uns freut, ist, dass dieses Jahr an der Strecke viele Zuschauer die Läufer unterstützt haben. Trotz der anderen Volksfeste in der Region kamen viele Zuschauer. Wir mussten sogar Getränke nachordern, weil bei dem schönen Wetter mehr getrunken wurde“, sagte Noak.

Zum ersten Mal lief in Völklingen Heike Alaimo von der LG Saar 70 mit. Die Siegerin der Läufe in Neunkirchen und Illingen der vergangenen Wochen kam mit einer Zeit von 20:42 Minuten als beste Saarländerin ins Ziel. Auf den ersten zwei Kilometern konnte sie sogar mit den Kenianerinnen mithalten. „Ich bin mit der Zeit völlig zufrieden. Die Strecke ist gut überschaubar und man kann sie nach einer Runde genau einschätzen. Es war eine gute Erfahrung, sich mit den Läuferinnen aus Kenia zu messen“, erzählte Alaimo. „Am Anfang war es ein ungewohntes Gefühl für mich, wenn man hinterher laufen muss. Aber das spornt einen dann noch umso mehr an.“ Auch Alaimo infizierte sich mit dem Völklinger Laufvirus und will im nächsten Jahr wieder laufen. Siegerin des Asselaufs wurde die Kenianerin Caroline Chepkwony in einer Zeit von 19:37 Minuten.

Über 650 Teilnehmer in den verschiedenen Läufen

Insgesamt gab es in diesem Jahr über 650 Teilnehmer in den verschiedenen Läufen auf Völklingens Straßen. Beim Hauptlauf über sechs Kilometer gab es mit 224 Läufern einen Teilnehmerrekord. Der elfjährige Benedikt Flierl lief im Schülerlauf allen davon. Er brachte die zwei Kilometer in einer Zeit von 6:58 Minuten hinter sich. „Es war ein bisschen zu heiß für meinen Geschmack. Aber es hat echt Spaß gemacht, hier zu laufen, und die Stimmung von den Zuschauern hat mir gut gefallen“, sagte der Schüler der sechsten Klasse und zeigte stolz seinen Siegerpokal. Im Vergleich zum letzten Jahr lief Flierl am Samstag fast eine halbe Minute schneller.

Das Siegergefühl kannte auch Mona Schwarz schon aus dem vergangenen Jahr. Die Schülerin konnte auch in diesem Jahr mit einer hervorragenden Zeit von 7:16 Minuten bei den Mädchen gewinnen. Zum ersten Mal in diesem Jahr durften auch die ganz Kleinen mitlaufen. Im Bambini-Lauf legten über 50 Kinder unter sieben Jahren 500 Meter zurück. Als Belohnung gab es im Ziel für jeden eine Medaille.

500 Euro fürs Kinderhaus in Völklingen

Erik Theis (Grojos LTF Elversberg) war mit 19:41 Minuten der Schnellste im Hauptlauf. Theis kam vor Robert Schneider (LSG SB-Sulsbachtal) und Frank Sehn (VFA Neunkirchen) ins Ziel. Bei den Frauen siegte Karen aus der Fünten vom SV Schlau.com Saar 05. Mit 22:57 Minuten kam sie vor Sabine Rech und Gabi Duchstein ins Ziel.

Über 500 Euro darf sich das Kinderhaus in Völklingen freuen, denn dorthin geht der Erlös des Wohltätigkeitslaufs. 24 Dreierteams liefen für diesen guten Zweck. Sieger wurde die Polizeiinspektion Völklingen. Am Ende des Tages war Organisator Jörg Noak zufrieden und erleichtert. „Mich freut es vor allem, dass es fast überhaupt keine Verletzungen und Aufgaben gab. Die medizinische Abteilung hatte fast nichts zu tun.“

Alle Ergebnisse des Citylaufs und fehlende Urkunden können unter www.lc-voelklingen.de heruntergeladen werden

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