L133 Freisen - Dirmingen Zwischen Marpingen und Berschweiler in beiden Richtungen Bauarbeiten, Vollsperrung, Dauer: 14.05.2018 08:00 Uhr bis 22.07.2018 18:30 Uhr, eine Umleitung ist eingerichtet (14.05.2018, 10:38)

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Litermont-Rallye: In den Autos war's bis zu 50 Grad heiß


Bis zu 50 Grad war es in den Autos heiß. Dennoch gaben die Rallyefahrer bei der 21. Litermont-Rallye Vollgas. Am Ende siegte Mike Souvigné vor dem glücklichen Lokalmatador Lars Mysliwietz.

Nalbach. Mike Souvigné konnte am vergangenen Samstag die 21. Auflage der Litermont-Rallye für sich entscheiden. Eine Stunde, sechs Minuten und 50 Sekunden brauchte der Luxemburger mit seinem Mitsubishi Lancer EVO 8 für die 14 Wertungsprüfungen (WP) auf der 133-Kilometer-Strecke. „Das ist total irre“, freute sich Souvigné nach seiner Ankunft auf dem Schlossplatz in Saarwellingen.

„Für meinen Geschmack gab es auf der Strecke zwar etwas viel Schotter, aber ich will mich nicht beklagen. Es hat ja geklappt.“ Unmittelbar nach der obligatorischen Sektdusche richtete sich sein Dank an Beifahrer Stefan Stoller (Perl-Besch). „Stefan hat wieder einen Riesenjob gemacht, mich vor allem auf der letzten Etappe gebremst. Er hat mich so vor unnötigen Fehlern bewahrt.“ Sein Fazit zur Veranstaltung fasste der Sieger in zwei Worte zusammen: „Heiß und spannend.“

Nicht nur die anspruchsvolle Strecke verlangte den Fahrern alles ab, auch die Hitze setzte ordentlich zu. Temperaturen von bis zu 50 Grad in den Fahrzeugen waren keine Seltenheit. Der Kampf um die Podiumsplätze hätte spannender nicht sein können. Erst auf der letzten WP fiel die endgültige Entscheidung. Besonders erfreulich aus saarländischer Sicht war das Abschneiden von Lars Mysliwietz. Der Piesbacher landete auf Rang zwei.

Ein toller Erfolg für Mysliwietz und seinen Beifahrer Oliver Schumacher, die mit ihrem Citroen C2R2max am Ende mit einem Abstand von 37 Sekunden ins Ziel kamen. „Das ist absolut genial, und ich freue mich wahnsinnig über diesen Erfolg vor heimischem Publikum. Wir haben vom ersten bis zum letzten Meter alles gegeben und sind durchweg am Limit gefahren. Uns sind keine gravierenden Fehler unterlaufen. Es hat einfach alles gestimmt. Wahnsinn.“

Seinem Konkurrenten Niki Schelle hatte der deutsche Vize-Meister von 2007 bereits vorab einen Platz auf dem Podest prognostiziert, aber auch klargestellt: „Bei der Rallye durch meinen Vorgarten will ich mich nicht freiwillig geschlagen geben.“ Gesagt, getan, Schelle beendete die „Litermonte“ auf Platz drei. Auch er war angetan von der anspruchsvollen Strecke, bei der einmal mehr die WP „Kansas“ von den Fahrern alles verlangte. Auf dem Klassiker der Litermont-Rallye galt es, eine der schnellsten Sprintprüfungen Deutschlands zu absolvieren.

Auch die schwere Prüfung „Hoxberg“ war ganz nach dem Geschmack der zahlreichen Rallye-Fans aus dem ganzen Saarland. In Saarwellingen kamen sich die Teams auf einer 400 Meter langen Geraden sprichwörtlich fast zum Berühren nahe. Die neue WP „Blechenhänsch“ kam mit dem anspruchsvollen Rundkurs über 7,5 Kilometer ebenfalls bei Fahrern und Fans gut an.

Zufriedenheit herrschte auch beim Veranstalter, dem Motorsportclub Piesbach. „In diesem Jahr hat alles gepasst. Wir hatten viele Zuschauer, ein breites Fahrerfeld und tolle Wertungsprüfungen“, erklärte Horst Mysliwietz vom Organisationskomitee. Ich freue mich wahnsinnig über diesen Erfolg vor heimischem Publikum.“


Auf einen Blick

Die Ergebnisse der ADAC Rallye Masters:
1. Mike Souvigné und Stefan Stoller, Mitsubishi Lancer EVO 8, 1:06:50,80.
2. Lars Mysliwietz und Oliver Schumacher, Citroen C2R2max, 1:07:28,40.
3. Niki Schelle und Johny Blom, Citroen C2R2max, 1:07:53,40.
4. Thomas Wallenwein und Tanja Neidhöfer, Subaru WRX STI, 1:08:06,60.
5. Ralf-Michael Wierwille und Michael Kölbach, Mitsubishi Lancer Evo9, 1:08:11,20. pra


 
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