A6 Metz/Saarbrücken Richtung Kaiserslautern Ausfahrt Rohrbach Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle (13:51)

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Lkw-Unfall auf A 6 - Verkehr war stundenlang gelähmt

Nur in schwerer Schutzkleidung konnten sich Einsatzkräfte der Feuerwehr gestern der Unfallstelle auf der A 6 bei Homburg nähern. Eine unbekannte Flüssigkeit war aus einem Lkw ausgelaufen.

Nur in schwerer Schutzkleidung konnten sich Einsatzkräfte der Feuerwehr gestern der Unfallstelle auf der A 6 bei Homburg nähern. Eine unbekannte Flüssigkeit war aus einem Lkw ausgelaufen.

Deswegen musste die Fahrbahn zwischen dem Kreuz Neunkirchen und Landstuhl nach Polizeiangaben auf beiden Seiten für mehrere Stunden voll gesperrt werden. In Homburg staute sich in der Folge der Verkehr zwischen fünf und sieben Stunden auf der B 423 nach Bexbach und Jägersburg, und in der anderen Richtung der B 423 nach Einöd. Die Landstraßen L 119 zwischen Limbach (Auf der Windschnorr), Homburg-Mitte und Bruchhof (Kaiserstraße) und die L 218 nach Reiskirchen und Erbach waren ebenfalls voll. Ab Mittag ging im Schulverkehr nichts mehr. Auch der ab 13 Uhr und 16 Uhr einsetzende Berufsverkehr legte die Region lahm. Der ADAC warnte über seinen Staumelder vor dem Unfall.

Nahe der Baustelle des Landesbetriebs für Straßenbau (LfS) bei Homburg fuhr ein Lkw auf den vorderen Lkw auf. Beide Fahrer wurden verletzt und mussten in die Uniklinik. Einer der beiden Lkw hatte Pflanzenschutzmittel geladen, was aber keine Gefahr für die Umwelt war, hieß es. Am Abend wurde die Fahrbahn in Richtung Mannheim freigegeben. Zuvor mussten schwere Kranwagen die Betonsicherungen auf der Autobahnbaustelle wegräumen. In Richtung Saarbrücken blieb die A 6 gesperrt. Die Aufräumarbeiten dauerten bis in die Nacht. Im Einsatz waren Polizei-Motorradstaffel, Sondereinsatz-Verkehrsfahrzeuge, die Feuerwehren, Umweltfachleute und Notund Sanitätsdienste. Bei der Stadt Homburg hieß es am Abend, für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden.
© WhatsBroadcast
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