A620 Saarlouis Richtung Saarbrücken zwischen Saarbrücken-Klarenthal und Saarbrücken-Gersweiler Gefahr durch Gegenstände auf dem linken Fahrstreifen (08:27)

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Mann machte Halloween-Feier mit Schreckschusspistole unsicher - 700 Euro Strafe

Symbolfoto.

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Wer jedoch eine Schreckschusswaffe außerhalb der eigenen Wohnung, Geschäftsräume oder des befriedeten Besitztums bei sich trägt, braucht einen kleinen Waffenschein. Der reine Besitz, Erwerb und Transport wäre nicht strafbar gewesen. Das Amtsgericht verurteilte ihn zu 70 Tagessätzen zu je zehn Euro.

Dagegen wollte der Verurteilte Berufung einlegen. Begründung: Als Arbeitsloser habe er nur ein geringes Einkommen und könne die Summe nicht aufbringen. Die Waffe habe er zum Selbstschutz bei sich gehabt, da er in einer gefährlichen Gegend wohne.

Der Vorsitzende Richter der Berufungskammer hielt ihm vor, dass er die Vorschriften des Waffengesetzes kenne und sich nicht in einer Notwehrsituation befunden habe. Damit gehe das Urteil in Ordnung. Wenn er die Berufung weiterbetreibe, werfe er weiteres Geld aus dem Fenster, zumal er bei einer Verurteilung nicht nur die Gerichtskosten, sondern auch die Auslagen der Zeugen zu tragen habe. Der Mann will nun auf Rat des Gerichts versuchen, die Geldstrafe in eine Arbeitsauflage umwandeln zu lassen.
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