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Max-Ophüls-Preis: Blick in den Festival-Club im ehemaligen C&A-Kaufhaus

Günter Hadam hat mit Lola viel vor. Foto: B&B</p>

Günter Hadam hat mit Lola viel vor. Foto: B&B

Schon an der gläsernen Eingangstür spürt man sie: diese unwiderstehliche Sogwirkung, die vom neuen Lolas Bistro ausgeht. Es muss an dieser unglaublichen Tiefe des Raumes liegen, die das ehemalige C&A-Kaufhaus bietet. Es zieht einen irgendwie magisch hinein. Lieber links oder lieber rechts? Lieber weiße Würfel oder rustikale Tischgruppen aus Omas Küche? Das wird ab Dienstagabend, wenn der Festivalclub des Max-Ophüls-Preises (MOP) eröffnet, dann die nächste Frage sein. Denn zwei verschiedene Einrichtungsstile offeriert MOP-Eventmanager Günter Hadam den Festivalclubbesuchern zu beiden Seiten der Rolltreppen, die den Club in zwei Bereiche gliedern. Links stehen auf knallfarbenen Teppichen die weißen Sitzwürfel, die man schon aus der Garage kennt und verbreiten eine Art Futurismus der 1960er Jahre. Rechts laden – nur scheinbar zusammengewürfelte – Vintage-Tische mit vielen Stühlen gesellige Besucher ein, schnell miteinander ins Gespräch zu kommen.

Es sind Leihgaben von einem Freund, der diese Ausstattung für seine Hochzeit bestellte, erklärt Hadam, der mit seiner Eventagentur ansonsten eher Kongresse organisiert. Für die Bewirtung hat Hadam bewusst nur lokale Firmen engagiert. Auch die haben sich hübsche Deko-Ideen einfallen lassen. Manin etwa serviert ihre Currywürste vor einem rot-weißen VW-Bulli, Thilo Zieglers Firma bietet Flammkuchen an einer Holzfällertheke, und Ferdinand's schenkt Gin made in Saarland aus.

Wie ein Altar steht am Kopfende des 1500 Quadratmeter großen Erdgeschosses ein DJ-Pult, das jeden Abend neu besetzt wird. Davor kann getanzt werden, daneben hält Hadam zwei Bereiche frei für Filmteams, die hier im Club ihre Premiere gemeinsam feiern wollen. Zu den SR-Mitternachts-Talks fährt man über die Rolltreppe in die erste Etage. Der Vorteil: Etwas abseits des Trubels kann man sich hier sicherlich besser auf die Gespräche konzentrieren.

Mit 1200 Clubbesuchern täglich rechnet Hadam. Geöffnet ist Lolas Bistro Dienstag bis Freitag von 21 Uhr bis in die Puppen. Entgegen allen Spekulationen bekräftigt Hadam: „Das Kaufhaus ist für uns nicht teurer als die Garage, denn für die mussten wir Miete zahlen, für dieses Gebäude nicht.“ Die fünf Euro Eintritt, die Besucher für Lolas Bistro zahlen müssen, hält er für gerechtfertigt. Denn für das Geld kriege man ja ziemlich viel geboten.

max-ophuels-preis.de

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