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Musik, Flohmarkt, Gaumenfreuden: Mainzer Straße wurde zur Party-Meile

Es war wohl einer der letzten schönen Tage des Spätsommers - und auf der Mainzer Straße wurde der Samstag mit einem großen Fest genutzt. Dabei zeigte das Viertel, wie vielfältig es ist.

Es war wohl einer der letzten schönen Tage des Spätsommers - und auf der Mainzer Straße wurde der Samstag mit einem großen Fest genutzt. Dabei zeigte das Viertel, wie vielfältig es ist.

Sie zeigen Designermode aus erster und zweiter Hand, die es selbstverständlich wie so vieles andere das ganze Jahr über in der Mainzer Straße zu kaufen gibt. „Das ist typisch für dieses Fest, das mit keinem anderen in der Stadt zu vergleichen ist“, meint Rüdiger Schmitz, nachdem er ein bisschen mit den Straßenmodels geflirtet hat. Außerdem mag er, dass sich unterschiedlichen Musikrichtungen innerhalb weniger Meter abwechseln.

Zwischen den vielen Verkaufsständen finden sich immer wieder Angebote, bei denen man was für den guten Zweck tun kann. „Wir von der Frauen-Union verkaufen Kaffee und Kuchen zu Gunsten des St.-Jakobus-Hospizes“, erklärt Anita Lang. Mit besonderen Putzlappen sammeln Vera Käufling und Petra Harmberger Geld für das Projekt Steinschleuder. Die Putzlappen haben junge Mädchen auf den Philippinen genäht, um der Prostitution zu entgehen. Mit 1000 Putzlappen zu 1,50 Euro hoffen die Schwestern, 1300 Gewinn zusammenzubekommen. So viel Geld fehle der Steinschleuder noch, um einen Schulbus für Kinder im afrikanischen Oknam zu kaufen.

Zur Eröffnung diskutiert Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz mit ihrem Dezernenten Kajo Breuer und Bezirksbürgermeisterin Christa Piper auf dem Podium. Auch das ist eine Besonderheit des Straßenfestes an der Oberen Mainzer Straße. Moderator Wolfgang Graul: „Dieses Mal war es eine politische Runde ohne großen Zank.“ Dafür habe es auch kaum Anlass gegeben: „Denn unsere Initiative Mainzer Straße, Politik und Verwaltung kooperieren zurzeit gut.“

Der „Mainzer des Jahres“, es war der dritte der verliehen wurde, geht an SZ-Redakteur Martin Rolshausen. Graul: „Er ist ja quasi Gründungsmitglied bei uns und hat viel für uns getan.“ Weil Rolshausen verhindert war, wird die Preisvergabe nachgeholt.

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