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Nabu: Strafanzeige gegen gemeinen Kröten-Mörder

Qualvoll sind mehrere hundert Kröten am Wochenende in Eimern verendet, die Unbekannte mit Salz präpariert haben.

Qualvoll sind mehrere hundert Kröten am Wochenende in Eimern verendet, die Unbekannte mit Salz präpariert haben.

Rohrbach. Seit drei Jahren stellt der Bauhof der Stadt St. Ingbert im Frühjahr einen knapp 200 Meter langen Schutzzaun für wandernde Amphibien entlang der Zufahrtsstraße zum Glashütter Weiher in Rohrbach auf. Die Freiwilligen des Nabu St. Ingbert kommen in den Morgen- und Abendstunden und sammeln die Erdkröten, Frösche, Molche ein und tragen sie sicher über die Straße in ihre Laichgewässer.

Als die Nabu-Helfer am vergangenen Sonntagmorgen die Eimer kontrollierten, bot sich ihnen ein Bild des Grauens: die Eimer, in denen sich die wandernden Amphibien in der Nacht gesammelt hatten, waren voller qualvoll verendeter Kröten (wir berichteten). Insgesamt seien über 300 Tiere dem feigen Akt der Tierquälerei zum Opfer gefallen, so die Nabu- Mitglieder. Ihnen sei völlig unverständlich, wer hier einen Feldzug gegen Amphibien führe. Die Tiere würden Schnecken, Würmer, Stechmücken fressen und nicht durch laute Töne auffallen. Die Nabu-Gruppe hat inzwischen Strafanzeige gestellt. red

Wer in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden des 24. März am Glashütter Weiher etwas Auffälliges gesehen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei St. Ingbert, Tel. (0 68 94) 10 90, zu melden. Für Hinweise, die zur Täter-Ergreifung führen, hat der Nabu St. Ingbert eine Belohnung Die verendeten Tiere.

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