L233 zwischen Biesingen und Ballweiler in beiden Richtungen Gefahr durch Tiere auf der Fahrbahn (08:12)

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Nach Niederlage gegen Duisburg: FCS-Klassenverbleib in weiter Ferne

„Es war jetzt die zweite oder dritte Möglichkeit, wieder an die anderen heranzukommen, die wir ausgelassen haben“, sagte FCS-Trainer Fuat Kilic: „Wir haben uns nach dem Gegentor nicht mehr aufbäumen können.“ Nach 27 Minuten hatte der FCS den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren. Duisburg schaltete schnell um, und Michael Gardawski schob zum 0:1 ein. Timo Ochs im FCS-Tor war chancenlos. „Wir hatten bis dahin drei richtig gute Chancen und werden dann für eine Unachtsamkeit sofort bestraft“, sagte Linksverteidiger Mounir Chaftar, der zur Pause mit Verdacht auf Muskelfaserriss ausgewechselt werden musste.

Besonders bitter, dass ausgerechnet Top-Stürmer Marcel Ziemer den Ball einfach nicht im Tor unterbrachte. Nach Flanke von Chaftar rutschte dem freistehenden Angreifer der Ball über die Stirn (9. Minute). Zehn Minuten später hatte er freie Bahn zum Tor, legte sich aber den Ball zu weit vor. Und nach einem Doppelpass mit André Mandt traf er den Ball nur mit dem Schienbein (26.). „Ich war leider irgendwie unkonzentriert. Und dann klebt dir halt die Scheiße am Hacken“, gestand Ziemer, der gegen den MSV wieder einzige Spitze des FCS war.

Anders wie gegen Rostock spielte Kilic mit einem 4-1-4-1-System, zog Patrick Schmidt zurück auf den rechten Flügel. „Natürlich fühle ich mich wohler, wenn ich vorne noch einen neben mir habe“, sagte Ziemer, „wenn ich die Dinger wegmache, stellt sich die Frage nach dem System nicht mehr.“ Heute entscheidet sich, ob für Ziemer die Saison vielleicht schon beendet ist. Eine Kernspinuntersuchung soll Aufschluss über die Schwere der Knieverletzung geben, die sich der Angreifer in der zweiten Hälfte zugezogen hat. Ein zweiter Durchgang, in dem der FCS nur eine Viertelstunde halbwegs den Eindruck hinterließ, die Sache noch umbiegen zu wollen. Danach ergaben sich Mannschaft und Zuschauer in ihr Schicksal. Der MSV tat nicht mehr als nötig und bekam zehn Minuten vor dem Schlusspfiff einen unberechtigten Handelfmeter zugesprochen. Pierre de Wit schoss dem eingewechselten Taku Ishihara an den angelegten Arm. Bei zwei vergleichbaren Situationen im Gästestrafraum war die Pfeife von Schiedsrichter Florian Steinberg stumm geblieben. Branimir Bajic erzielte den 2:0-Endstand. „Es gab jetzt neun Elfmeter gegen uns, davon waren sechs oder sieben nicht berechtigt. Dass dieser es auch nicht war, wundert mich nicht mehr“, sagte Trainer Kilic, „aber an dem Elfer hat es nicht gelegen, dass wir das Spiel nicht drehen konnten.“ Die wundersame Rettung ist somit wieder in weite Ferne gerückt.

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