L323 zwischen Abzweig nach Bergweiler und Einfahrt A1, Tholey-Hasborn in beiden Richtungen Gefahr durch umgestürzte Bäume, vorübergehend gesperrt, bis 10.12.2018 ca. 12:00 Uhr Bis auf weiteres wegen Windbruchgefahr gesperrt, Begutachtung der Bäume am 10.12. (09.12.2018, 03:45)

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Nach sieben Monaten Flucht: Fälscher stellt sich

Saarbrücken. Am Montagnachmittag stellte sich der Geschäftsmann, der Inhaber einer so genannten Kleinfeldfußballanlage ist, nach Rücksprache mit seinem Rechtsanwalt Guido Britz freiwillig der Justiz. Er meldete sich in der Saarbrücker Vollzugsanstalt Lerchesflur zum Haftantritt. Dies bestätigte Thomas Reinhardt, Sprecher der Staatsanwaltschaft, auf Anfrage. P. wurde im April 2010 vom Saarbrücker Landgericht zu der Haftstrafe verurteilt, weil er nach Überzeugung der Richter im Herbst 2004 mindestens 3900 falsche Zehn-Euro-Scheine in Verkehr gebracht hat.

Das Falschgeld soll er sich in Neapel, wohin er familiäre Kontakte hat, besorgt haben. Experten der Bundesbank hatten die falschen Banknoten als Fälschungen „mittlerer Qualität“ eingestuft. Vor Gericht wurde P. von einem in Heidelberg wegen Falschgeldbesitz zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilten Zeugen schwer belastet. Der Mann war in seinem Prozess geständig und bekam im Rahmen einer Verständigung zwischen Gericht, Staatsanwalt und Verteidigung eine mildere Strafe, weil er schließlich auch seinen Lieferanten preisgab.

Er beschuldigte den 30-jährigen P., ihm die falschen Geldscheine gegeben zu haben, um damit Schulden zu begleichen. Diese aus Sicht der Richter glaubwürdige Aussage wiederholte er im Saarbrücker Prozess als Zeuge. P., der bereits zu einer Geldstrafe verurteilt war, weil er in einer Diskothek mit Falschgeld bezahlt hatte, strebt jetzt ein Wiederaufnahmeverfahren an. mju

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