A6 Kaiserslautern Richtung Metz/Saarbrücken Zwischen Kreuz Neunkirchen und AS Rohrbach Gefahr durch defektes Fahrzeug (00:14)

A6

Priorität: Sehr dringend

17°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
17°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Neue Kritik gegen Betreiber des Ferienparks am Bostalsee

Ehemalige Beschäftigte des Fierienparks am Bostalsee haben  Bezahlung und Arbeitszeit kritisiert.

Ehemalige Beschäftigte des Fierienparks am Bostalsee haben Bezahlung und Arbeitszeit kritisiert.

Darum habe es auch ein weiteres Treffen mit Elior-Chef Holger Görisch gegeben. Dabei habe Görisch den Gewerkschaftern Lohn- und Gehaltslisten vorgelegt, die unterstreichen sollen, dass Mitarbeiter nach dem im Saarland geltenden Flächentarif bezahlt werden, ohne diesem anzugehören. NGG-Chef Baumeister sieht nach Durchsicht der Unterlagen grundsätzlich kaum Abweichungen vom Tarif. „Es gibt einige wenige, die weniger bekommen, aber auch welche, die mehr haben.“

Damit bestätigt er Angaben des Elior-Repräsentanten Görisch. Elior ist kein Mitglied des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), der als Arbeitgebervertreter am Tarifverhandlungstisch sitzt. Auf Nachfrage ließ Görisch wissen, „dass aus der Philosophie des französischen Unternehmens heraus“ wohl auch nicht mit einer Kehrtwende hin zu einer Mitgliedschaft zu rechnen sei. Der Elior-Firmensitz ist in Paris. Noch einmal rechtfertigt Görisch die angespannte Personalsituation, die kurz nach Eröffnung des Parks Anfang Juli zu Engpässen führte. Als Reaktion darauf habe Elior die Mitarbeiterzahl auf „weit über 100“ aufgestockt. Und wo sind diese Mitarbeiter größtenteils beschäftigt? Ehemalige befürchten, dass Elior durch Kündigungen die Gründung eines Betriebsrates umgehen will und darum verstärkt auf Leiharbeiter setzt. Görisch dementiert mit harten Worten: „Das ist Irrsinn. Unser Ziel ist und bleibt es, dass ein Stamm an Mitarbeitern dauerhaft bei uns angestellt ist.“

Einem Betriebsrat werde Elior nicht im Weg stehen. Im Gegenteil: Sein Unternehmen befürworte sogar eine Arbeitnehmervertretung vor Ort. Allerdings gab es Irritationen um den Zeitplan, wann das Gremium gewählt werden soll. Die NGG drängt auf einen Termin noch in diesem Jahr, Baumeister will „massiv Gas geben“. Grund für die möglicherweise lange Frist: Im März stehen ohnehin bundesweit die turnusgemäßen Wahlen an. Darum spricht Görisch von einem „Interimsbetriebsrat“, sollte jetzt einer bis zur regulären neuen Wahlperiode antreten. NGGSaar- Geschäftsführer Mark Baumeister strebt nichtsdestotrotz im Herbst Treffen mit Vertretern der Gesamtbetriebsräte beider Unternehmen an. hgn

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein