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Neuer Wertstoffhof soll im Januar öffnen

Nachrichten aus dem Raum Völklingen

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Völklingen. Ein Bauprojekt, das pünktlich fertig wird. Und dessen Kosten sich recht genau im vorausgeplanten Rahmen bewegen: Solche Neuigkeiten werden sie sicher gerne hören, die Verbandsvertreter des Entsorgungszweckverbandes Völklingen (EZV). Die guten Nachrichten sind eines von mehreren Themen, die am kommenden Mittwoch, 16. November (16 Uhr, Kulturhalle Wehrden), auf der Tagesordnung der EZV-Verbandsversammlung stehen.

Es geht dabei um den Wertstoffhof, den der EZV im Fürstenhausener Gewerbepark Ost am Hans-Großwendt-Ring – also auf dem früheren Gelände der Saarland-Raffinerie – neu baut. Im April 2010 hatte die Verbandsversammlung das Projekt beschlossen, im Mai 2011 war erster Spatenstich. Bis Jahresende, so heißt es nun im Bericht der EZV-Geschäftsführung, werde man die Bauarbeiten abschließen. Und bereits am 7. Januar 2012 soll der neue Hof für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Die Gesamtkosten hatten Architekt Willi Latz aus Püttlingen und der EZV im Vorfeld auf etwa 1,2 Millionen Euro kalkuliert.

Dabei, so heißt es in der Sitzungsvorlage, werde es voraussichtlich bleiben. Trotz einer Mehrausgabe beim Bau selbst, die in den Anfangs- Plänen nicht vorgesehen war: Das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz habe seine Genehmigung mit Auflagen verknüpft. Die betrafen eine so genannte Sedimentationsanlage. Und die Bauweise für die „Betriebs-Umschlagflächen“ – die nämlich müssen wasserundurchlässig sein. Das, so der EZV, habe den Bau um knapp 48 000 Euro verteuert. Etwas teurer geworden sei seit Beginn der Planung auch das Bauen allgemein – das erkläre eine kleine Plan-Überschreitung, gut 5000 Euro. Alles in allem belaufen sich die Baukosten nun auf etwa 771 000 Euro.

Für Anlieferungen aus der Stadt Völklingen haben die EZV-Leute jährliche Betriebskosten von rund 258 000 Euro ausgerechnet. Geplant ist jedoch, dass der neue Wertstoffhof auch Bürgern anderer Kommunen offen stehen soll. Wie hoch Investitions- und Betriebskostenzuschüsse vom Entsorgungsverband Saar und vom Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetrieb der Stadt Saarbrücken ausfallen, ist aber noch offen; darüber, so heißt es, werde derzeit noch verhandelt.

HINTERGRUND

Den Wertstoffhof am Geislauterner Hammergraben hat der Entsorgungszweckverband Völklingen (EZV) nach eigener Auskunft als Provisorium eingerichtet. Da die Anlieferungen seit der Gründung 2004 stetig angewachsen sind, ist er schon länger zu klein. 2009 legte der EZV Neubaupläne vor, in zwei Varianten, 2,3 beziehungsweise 1,6 Millionen Euro teuer. Nach Protesten wegen der Kosten plante Architekt Willi Latz die jetzige Version (1,2 Millionen Euro). dd

© WhatsBroadcast
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