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Neues Konzept: Karlsberg will noch lange in Homburg Bier brauen

Homburg. Der Weg zur langfristigen Absicherung des Karlsberg-Standortes Homburg ist frei. Vertreter der Brauerei und die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) verständigten sich gestern auf die wichtigsten Details eines Konzeptes. NGG-Geschäftsführer Roman Peifer zeigte sich nach den Gesprächen optimistisch. Es werde die richtige Strategie eingeschlagen. So sollen neue Produkte sowie ein Restrukturierungs-Konzept den Erfolg bringen. Zuvor hatte die Gewerkschaft wichtige Unternehmens-Daten vom Saarbrücker Info-Institut prüfen lassen. Dieses habe dringenden Handlungsbedarf festgestellt, insbesondere bei den Personalkosten. Durch diese seien der Standort und die Arbeitsplätze gefährdet. Karlsberg habe mit zahlreichen Forderungen an die Belegschaft reagiert, so Peifer. Dazu gehörten Zugeständnisse bei den Arbeitszeiten sowie Einschnitte beim Weihnachts- und Urlaubsgeld. Die gestern erzielte Einigung sieht in den kommenden vier Jahren eine Tariferhöhung von jährlich jeweils einem Prozent vor. Der Arbeitgeberanteil zur Altersvorsorge wird für die Dauer von vier Jahren eingefroren.

Betriebsedingte Kündigungen seien noch nicht auszuschließen, räumte Peifer ein. Karlsberg-Personalchef Ralf-Klaus Lorenz will diese vermeiden. Es würden sozialverträgliche Lösungen gesucht. 50 Arbeitsplätze stehen im Karlsberg-Verbund zur Disposition, 30 davon bei Karlsberg selbst und 20 bei Vendis. Man wolle vor allem auf Altersteilzeit setzen. Das Unternehmen selbst investiert zehn Millionen Euro in neue Technik sowie einen hohen Betrag für die Weiter-Qualifizierung von Mitarbeitern. Wenn das Konzept den Erfolg bringt, soll es 2014 einmalig ein halbes Gehalt zusätzlich geben. Die Fortschritte werden jährlich geprüft. Kommt der Erfolg vor 2014, wird die Vereinbarung mit der NGG ausgesetzt.

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