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Neues Schnellrestaurant eröffnet im Eurobahnhof

 Symbolfoto

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Das Dutzend ist voll. Vier McDonalds-Restaurants gibt es derzeit in Saarbrücken , einen Burger King , einen Subway, einen Pizza Hut , einmal „Hallo Pizza“, einmal „Joey's Pizza“, ein Nordsee-Restaurant und eines von Kentucky Fried Chicken (KFC).

Nun kommt nach SZ-Informationen Anfang November noch ein weiterer Fastfood-Betrieb (Schnellrestaurant), der zu einer Kette gehört, dazu. Dann soll nämlich im Eurobahnhof ein weiterer KFC eröffnen. Das neue Restaurant soll laut Sprecherin 78 Sitzplätze auf zwei Etagen bieten. Insgesamt sollen 30 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Unklar ist derzeit, ob Vormieter Burger King wieder ein zweites Restaurant in Saarbrücken eröffnen wird. In den vergangenen Monaten kursierten immer wieder Gerüchte über eine mögliche Neueröffnung in der Saarbrücker Innenstadt. Bisher sei keine Entscheidung über einen neuen Standort gefallen, sagte das Unternehmen auf SZ-Anfrage.

Ein Gegentrend wurde mit dem ersten „Saarbrücker Street Food Festival“ im Juli dieses Jahres sichtbar. An der Veranstaltung hatten sich mehr als 40 regionale und überregionale Anbieter beteiligt und im Bürgerpark die unterschiedlichsten internationalen Speisen statt universeller Einheitsgerichte frisch zubereitet. Wie Organisatorin Nathalie Klein von der Event-Agentur „Tat & Drang“ verriet, könnte es im Januar möglicherweise eine Neuauflage des Festivals geben.

Individuelle Konzepte verfolgen auch die kleinen Burger-Restaurants, deren Zahl alleine im Jahr 2013 von zwei auf sechs anstieg (die SZ berichtete). Während etwa die „Burgerei“ auf regionale Produkte setzt, hat das „Wongar“ australische Burger als Spezialität. „Inhabergeführte Burger-Restaurants liegen in Saarbrücken weiterhin im Trend“, bestätigt Frank Hohrath, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) im Saarland. Solche Restaurants profitierten von der ebenfalls nach wie vor boomenden Branche der Systemgastronomie, der sie Marktanteile abjagten. Insgesamt, so Hohrath weiter, sei Saarbrücken von inhabergeführten Restaurants geprägt, von denen die meisten allerdings „schwer zu kämpfen“ hätten. Die Kundschaft in Saarbrücken sei nun mal sehr flexibel und gehe mal zu einem Edel-Italiener, mal in ein Fastfood-Restaurant (Schnellrestaurant).
© WhatsBroadcast
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