A62 Nonnweiler Richtung Landstuhl Zwischen AS Nohfelden-Türkismühle und AS Freisen Gefahr durch defekten LKW, Seitenstreifen gesperrt (10:32)

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Ole ole ole oleee: Saarländer feiern 4:0-Sieg von Poldi &Co.

Weitere große Fantreffs sind der St. Johanner Markt, wo die Flachbildschirme im Zwei-Meter-Abstand stehen und der Gustav-Regler-Platz. Um 20.30 Uhr greift die von Kapitän Philipp Lahm angeführte Elf ins Geschehen ein. Mit einem Schlag löst sich die Spannung im fernen Saarbrücken. Jetzt schwenken sie die Fahnen, feuern sie ihr Team an. Und der eine oder andere trötet kräftig mit der Vuvuzela.

Der Burbacher Hans-Jürgen Altes verfolgt das Geschehen daheim. Er hofft, dass die Löw-Truppe ins Finale kommt: „Dann sind wir mit einer Abordnung unserer Sportfreunde in Berlin und wollen das Spiel auf der Fanmeile beobachten.“

Jörg Schommer erlebt den Anstoß auf der Kleingartenanlage in Burbach. Er hat zum „Tag des Gartens“ musiziert, ist sicher: „Wir gewinnen 3:1, werden Weltmeister, weil fünf Bayern mitspielen.“ Er setzt auf Torjäger Miro Klose: „Der Knoten platzt heute.“ Er sollte Recht behalten.

Neben ihm sitzt Bernd Groß aus Burbach, der sonst lieber zuhause guckt. Auch er glaubt, dass es die Deutschen im Turnier weit bringen: „Finale gegen Argentinien, dann entscheidet die Tagesform.“

Dieter Bost, Vorsitzender des Gartenbauvereins, tippt auch auf Deutschland. Die kommenden Spiele sieht Bost in Spanien, denn bei ihm steht Urlaub an: „Wie das aussehen wird, weiß ich noch nicht, aber irgendwie wird es funktionieren, die Spanier sind ja alle fußballverrückt.“

Sandra Hippchen mag Fußball nur bei Welt- und Europameisterschaften: „Wenn es um Deutschland geht.“ Sie schaut wie Delf Slotta und Werner Wagner in der Bischmisheimer Festhalle zu. Slotta hat sich eine komplette Fanmontur samt Vuvuzela, Megaphon und Schwarz-Rot-Gold-Hut zugelegt: „Früher war ich Zuhausegucker, jetzt mag ich das Gemeinschaftsgucken auf der Höh'.“ Wagner ebenfalls. „Ich bin zuversichtlich, dass wir einen guten Start erwischen“, sagt er. Das Ergebnis gibt ihm Recht. Und macht Saarbrücken glücklich.

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