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Polizei Völklingen: Alkoholkontrollen schlagen an

Die Zahl der Verkehrsunfälle ist 2013 in Völklingen und im Warndt leicht gestiegen, die Zahl der Verletzten ging allerdings zurück (Symbolfoto).

Die Zahl der Verkehrsunfälle ist 2013 in Völklingen und im Warndt leicht gestiegen, die Zahl der Verletzten ging allerdings zurück (Symbolfoto).

Sehr unfallträchtig war neben der Ortsdurchfahrt Geislautern auch die Autobahn 620 in ihrem Verlauf durch Völklingen. Hier wurde die Polizei im letzten Jahr 138 mal um Hilfe gerufen (plus 13 Unfälle). Es waren 23 Leicht- und drei Schwerverletzte zu beklagen.

Im vergangenen Jahr wurden in Völklingen insgesamt 1362 Unfälle (2012 waren es 1334) und in Großrosseln 158 Unfälle (statt 157) amtlich aufgenommen. Es gab einen Toten zu beklagen, nämlich einen 18-Jährigen, der im August bei einem Autounfall in der Kühlweinstraße starb. Die Zahl der Schwerverletzten sank von 39 auf 33, die der Leichtverletzten von 244 auf 224.

Einen direkten Zusammenhang sieht die Polizei zwischen den Alkohol- und Drogenkontrollen und dem Rückgang der schweren Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel. Man ist überzeugt, dass sich die Kontrollhäufigkeit herumgesprochen hat. Im Jahr 2013 sank die Zahl der alkoholbedingten schweren Unfälle in der Region (von 52 im Jahr 2012) auf nunmehr 36, davon 31 in Vöklingen und fünf in Großrosseln. Jörg Hiry, Außendienstleiter der Inspektion Völklingen, kündigte bei der Vorstellung des Unfall-Lagebildes 2013 an, die „Kontrolldichte“ weiterhin hoch zu halten, vor allem an Wochenenden, und zwar rund um die Uhr. Es solle sich keiner sicher fühlen, der am Sonntag-morgen um fünf Uhr mit Rest-alkohol nach Hause fahre, denn die Polizei sei präsent, so der Hauptkommissar. Wie Hiry erläuterte, seien die Völklinger Beamten dank intensiver Fortbildung besonders gut darin, drogenbedingte Ausfallerscheinungen zu erkennen.

Bei den Ursachen der Unfälle mit Personenschaden liegt Alkohol übrigens „nur“ an vierter Stelle, gefolgt von zu hoher Geschwindigkeit. Hauptursachen sind Missachtung von Vorfahrt und Vorrang, falsches Abbiegen und zu geringer Abstand. Die Hauptverursachergruppe bei schweren Unfällen sind, wie überall, die 18- bis 24-Jährigen, wobei sich in Völklingen im letzten Jahr aber auch die Gruppe der 45- bis 54-Jährigen fast ähnlich gravierend bemerkbar machte. Die Zahl der polizeilich erfassten Fahrradunfälle in der Region sank von 33 auf 24, in 19 Fällen gab es aber Personenschäden. Auffallend ist die gestiegene Zahl von Fluchtunfällen: In 393 Fällen machten sich Verursacher davon, das waren fast 20 Prozent mehr als im Vorjahr.

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