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Pollak-Anwalt geht gegen Staatsanwaltschaft vor

Pollak-Rechtsanwalt Wolfgang Köhl nimmt die Staatsanwaltschaft ins Visier.

Pollak-Rechtsanwalt Wolfgang Köhl nimmt die Staatsanwaltschaft ins Visier.

Saarbrücken.  In einer Strafanzeige, die der Saarbrücker Zeitung vorliegt, informiert er Ernst-Peter Hirschmann, Chef der Staatsanwaltschaft, dass nach seiner Rechtsauffassung Verantwortliche des Verfahrens gegen Pollak den Tatbestand der Untreue erfüllt haben. Er fordert strafrechtliche Ermittlungen. Zum Hintergrund: Das Landgericht hatte im Januar 2009 dinglichen Arrest (Beschlagnahmung) von Pollaks Vermögen angeordnet. Nach Köhls Angaben wurden 63 000 Euro bei der Landeskasse eingezahlt. Zweieinhalb Jahre später, am 24. August 2011, habe das Gericht den Beschluss wieder aufgehoben.

Köhl sagte gestern (10.11.2011): „Bis heute ist das Geld trotz mehrfacher Reklamationen immer noch nicht ausgezahlt.“ Er habe beispielsweise Mitte September eine Inkassovollmacht vorgelegt und beantragt, das Geld auszuzahlen. Anfang Oktober habe er die Staatsanwaltschaft darauf hingewiesen, dass ein Anwalt, der Mandantengeld so lange ungerechtfertigt verwahre, sich strafbar mache. Innerhalb einer gesetzten Frist sei ihm mitgeteilt worden, die notwendigen Akten seien noch bei Gericht. Dann sei angekündigt worden, das Geld werde am 24. Oktober angewiesen. Zusätzlich sei eine Vollmacht von Pollaks Frau vorgelegt worden. Zuletzt hieß es, so Köhl, ein Wachtmeister habe geschlampt. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft konnte gestern dazu keine Stellungnahme abgeben. Die Anzeige sei ihm noch nicht bekannt. Derweil steht die Entscheidung des Bundesgerichtshofes über Pollaks Revision gegen das Landgerichtsurteil noch aus. mju

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