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Prozess: Saarländer soll seine drei Neffen sexuell bedrängt haben

Die modellhafte Nachbildung der Justitia steht neben einem Holzhammer und einem Aktenstapel. (Symbolbild)

Die modellhafte Nachbildung der Justitia steht neben einem Holzhammer und einem Aktenstapel. (Symbolbild)

Der 28-Jährige aus Perl soll Ende März ohne Einwilligung einer Angehörigen mit deren drei Söhnen im Alter zwischen vier und elf Jahren in ein Waldgebiet in der Eifel gefahren sein, wo der 23-Jährige in einer Hütte wartete. Der Anklage zufolge hatten sich der Saarländer und der 23-Jährigen dort verabredet, um sexuelle Handlungen an den Kindern vorzunehmen. Weil ein Kind der Aufforderung, sich auszuziehen, nur nach Drohungen nachkam, sei es jedoch nicht zu sexuellen Handlungen gekommen. Der Saarländer habe aber die nackten Körper der drei Kinder abgetastet. Anschließend seien den Kindern die Hände gefesselt und die Augen verbunden worden. Später soll der Rheinland-Pfälzer dem 28-Jährigen eine Luftdruck-Pistole mit der Aufforderung gegeben haben, auf sich selbst zu schießen. Offenbar, so vermutet die Staatsanwaltschaft , habe er sich des Mittäters entledigen wollen. Der 28-Jährige gab auch mehrere Schüsse auf sich ab, erlitt jedoch lediglich leichte Verletzungen. Nachdem den Kindern Fesseln und Augenbinden abgenommen worden waren, verließ der 23-Jährige die Waldhütte. Der Saarländer übernachtete mit den Kindern in seinem Auto in der Nähe der Hütte und konnte dort am nächsten Tag von der durch die Mutter alarmierte Polizei festgenommen werden. Dabei entdeckten die Beamten auf dem Handy des 28-Jährigen Bilder mit mutmaßlich kinderpornografischem Inhalt.

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